Berichte und Veranstaltungen

2003

der Kreisgruppe Oberbayern Nord


Kreismeisterschaft 2003

08.11.2003

Bei halbwegs ordentlichem Herbstwetter fand am 08.11.2003 die Kreismeisterschaft der Kreisgruppe Oberbayern Nord auf der Standortschießanlage Stammham statt. Unter der Leitung des Kreisvorsitzenden Oberstleutnant d.R. Werner Heinz Bauer wurde das Schießen mit großem Erfolg der zahlreichen Teilnehmer durchgeführt. 

Mannschaftswertung:

Ringe G 3 P 8 MP 2
1 ResK Beilngries 2   1098   382   409   307
2 ResK Pfaffenhofen   1091   336   431   324
3 ResK Fallschirmjäger   1088   376   383   329
4 ResK Freising   1088   345   406   337
5 ResK Beilngries 1   1079   354   419   306
6 ResK Au i. d. Hallertau   1061   340   387   334
7 ResK Ingolstadt 2   957   354   336   267
8 ResK Fallschirmjäger   919   324   332   263
9 ResK Mörnsheim   906   324   307   275
10 ResK Theißing 1   894   313   318   263

Einzelwertung:

1   HFw   Jürgen Bickelein   307   103   115   89   ResK Beilngries 2
2   OFw   Otto Thalmayr   302   100   106   96   ResK Fallschirmjäger
3   SU   Martin Thoma   302   94   108   100   ResK Pfaffenhofen
4   HG   Hans Jürgen Lochmann   286   101   102   83   ResK Freising
5   Fw   Manfred Buchberger   284   88   112   84   ResK Beilngries 1
6       Franz Bär   283   105   102   76   ResK Pfaffenhofen
7   SU   Alexander Hackel   281   76   106   99   ResK Freising
8   OG   Alexander Kubis   280   101   103   76   ResK Beilngries 1
9   OG   Richard Meier   278   95   98   85   ResK Beilngries 2
10       Herbert Kimmel   275   89   100   86   ResK Fallschirmjäger

Siegreichste Mannschaft: RK Beilngries II


14. Herbstmarsch Anlautertal 

25.11.2003

Konzentration, Teamgeist, körperliche Höchstleistung und auch Mut wurden den Teilnehmern beim 14. Herbstmarsch der Reservistenkameradschaft Anlautertal in Erlingshofen abverlangt. Der Gasthof Rundeck wurde zum Anlaufpunkt von 19 teilnehmenden Mannschaften mit rund 80 Soldaten aus weiten Teilen Bayerns, darunter auch das 260 Kilometer entfernte Hengersberg bei Plattling, und damit für einen Tag zum militärischen Lagezentrum. Mit Karte und Kompass mussten die Teilnehmer bei optimalen Witterungsbedingungen eine mehr als 14 Kilometer lange Berg- und Talstrecke rund um Erlingshofen mit allerhand zusätzlichen Aufgaben meistern. Generalstabsmäßig wurden die verschiedenen Aufgaben an den zehn Stationen von den Mitgliedern des Veranstalters Patrick Pfeffer, Joachim de Buhr, Stefan Gmelch und Christian Strauß ausgetüftelt. Es handelte sich schließlich um eine Veranstaltung, die unter der Aufsicht vom Verteidigungsbezirkskommando 65 München stand.

Die ausführende RK Anlautertal mit ihrem Vorsitzenden Alfred Gmelch bewies einmal mehr jede Menge Organisationstalent bei der Durchführung. Die Aufgaben für die Vorbereitung und Abwicklung war für ihn, „Spieß“ Klaus Goth und der rund 50-köpfigen Mannschaft einmal mehr eine Herausforderung und logistische Leistung, die vom Hauptmann Johannes Bayer, der vom VBK65 die dienstaufsichtlichte Führung innehatte, gewürdigt wurden. 

Volle Konzentration und Treffsicherheit war beim Gefechtsschießen an der „Hofstatt“ bei Grafenberg erforderlich, und die bewiesen die Mannschaften Ingolstadt, Deining und Beilngries am besten. Mut war gefragt, als die Teilnehmer den „Schillinger Graben“ an einer Engstelle in 20 Meter Höhe mittels zwei Stahlseilen möglichst schnell überqueren mussten. Hier hatte Ingolstadt ebenso die Nase vorn und erreichte mit 197 Sekunden die volle Punktzahl vor Deining und Dachauer Land I.  An der Kräftezehrenden Hindernisbahn auf dem „Linder Berg“ war Nürnberg III die schnellste Mannschaft vor Dachauer Land I und Deining. Theoretische und auch praktische Kenntnisse waren gefragt beim Beobachten und Melden, Sanitätsdienst, Kampfmittel erkennen, verteidigungspolitische Fragen, Kfz-Schleuse und  Waffendrill. Zusätzliche Punkte gab es für Funkdisziplin und wer die Marschzeiten zwischen den Stationen nicht einhielt, wurde mit Punktabzüge bestraft.

Der Leitende der Veranstaltung, Leutnant Patrick Pfeffer freute sich bei der abschließenden Siegerehrung im Fackelschein am Sportplatz über die durchwegs positive Resonanz aus der Veranstaltung und für den Vorsitzenden Alfred Gmelch zählt dieser Herbstmarsch zu den Höhepunkten der Reservistenarbeit in der Kreisgruppe Oberbayern Nord. Der 2. Bürgermeister des Marktes Kinding Josef Pfaller stellte in seinem Grußwort neben dem Wettkampf die Pflege der Kameradschaft in den Mittelpunkt seiner Ausführungen.  So traditionell wie dieser Herbstmarsch ist mittlerweile auch der Gesamtsieger: Mit 1046 Punkten von insgesamt 1200 möglichen Punkten und nur 21 Zählern Vorsprung gewann die RK Ingolstadt I vor der RK Deining und der RK Dachauer Land I. Für die RK Großgeschaidt blieb der „undankbare“ vierte Platz, wie es der RK-Vorsitzende Alfred Gmelch bei der Siegerehrung treffend formulierte. Den fünften Rang erreichte die RK Neuburg mit 912 Punkten, die Mannschaft aus Beilngries wurde zwölfter mit 827 Punkten. Die Eichstätter Reservisten kamen auf den 15. Platz mit 768 Punkten und die RK Mörnsheim belegte mit 668 Punkten den 19. Rang. Die drei Erstplatzierten Mannschaften konnten Pokale und Medaillen in Empfang nehmen.

Vorsitzender Gmelch bedankte sich abschließend bei den Damen der Mitglieder, die für das leibliche Wohl sorgten, beim Patenverein RK Beilngries für die Unterstützung mit Funktionspersonal und für die vielen Helfer bei der Vorbereitung und Abwicklung dieser Veranstaltung. Natürlich durfte beim abschließenden gemütlichen Beisammensein die Rückblende mit persönlichen Eindrücken und Höhepunkten des Tages nicht fehlen.


Reservistenkameradschaft Ingolstadt feierte 40-jähriges Bestehen

11.10.2003

Mit schmissigen Märschen, herausgeputzten Uniformen, einer Waffenschau, einem Standkonzert und traditionsreichen Fahnen feierte die Reservistenkameradschaft Ingolstadt am Wochenende ihr 40-jähriges Bestehen. Bereits ab 11 Uhr hatten die ehemaligen Soldaten zusammen mit Einheiten der Bundeswehr am Samstag am Paradeplatz einige Waffen zur Schau gestellt. Nach einem Gottesdienst, einem Festzug durch die Innenstadt und einem Standkonzert versammelten sich Reservisten, Soldaten und geladene Gäste zum Festakt im Bayerischen Armeemuseum. Zahlreiche Krieger-, Soldaten- und Reservistenvereine aus der näheren und weiteren Umgebung waren mit ihren Fahnenabordnungen vertreten. 

Unter den Klängen des Bayerischen Defiliermarsches, schwungvoll intoniert von der Blaskapelle Kolpingia Gerolfing, zogen sie in den Fahnensaal ein. OB Dr. Alfred Lehmann, MdL Achim Werner, mehrere Stadträte und Bürgermeister sowie Vertreter der Bundeswehr hatten sich dort bereits versammelt. Die Gäste begrüßte Ulrich Haertl, der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft. Als Schirmherr der Jubiläumsfeier wies Bürgermeister Albert Wittmann auf das traditionell gute Verhältnis zwischen Stadt und Militär hin. Hier kann sogar ein Soldat Bürgermeister werden", sagte Wittmann und spielte damit auf seine eigene Person an. Er erinnerte an die lange militärische Vergangenheit Ingolstadts, die mit dem Bau der Verteidigungsanlagen begonnen habe. Ingolstadt ist heute noch das größte Freilichtmuseum für klassizistische Festungsbauten aus dem Ende des 19. Jahrhunderts", sagte er. Wittmann skizzierte auch den Wandel in der Stärke der Bundeswehr am Standort Ingolstadt. Noch in den 50er Jahren seien hier drei Bataillone und vier Kompanien stationiert gewesen. Mittlerweile existiere nur noch eine Pionierlehrbrigade, die allerdings in Kürze aufgelöst wird. Auf den Gewinn, den die Stadt durch das Militär verbuchen konnte, wies Dr. Ernst Aichner, der Leiter des Bayerischen Armeemuseums, hin. So seien für die Errichtung der Festungsanlagen im 19. Jahrhundert allein in den ersten 20 Jahren über 20Millionen Gulden ausgegeben worden, eine für damalige Verhältnisse ausnehmend hohe Summe. Für die Bauarbeiten wurden zahlreiche Arbeiter benötigt, die wieder Leben in die nach ihrem Niedergang im Jahr 1800 fast verödete Stadt brachten. Gewinner war damals vor allem die Firma BMW: Bäcker, Metzger und Gastwirte", umschrieb Aichner den wirtschaftlichen Aufschwung. Der Museumsdirektor erinnerte aber auch daran, was Ingolstadt heute noch dem Militär verdanke. Dazu zählten das Glacis oder auch der Hauptbahnhof an seinem jetzigen Standort (Oberstimm war damals eine starke Konkurrenz). Das Militär mit seinen Gebäuden und Einrichtungen habe aber auch den Grundstock für die spätere Metallindustrie gelegt und nicht zuletzt den Ausschlag dafür gegeben, dass sich nach 1945 das Unternehmen DKW, also die spätere Audi, in Ingolstadt ansiedelte und nicht nach Regensburg ging. Als stellvertretender Bezirksvorsitzender der Reservistenkameradschaften stellte Hermann Arnold in seiner Ansprache fest, dass sich in der Ingolstädter Vereinigung mit ihren 266 Mitgliedern immerhin auch 13 Frauen befänden. Die Verpflichtung für die freiheitlich-demokratische Grundordnung, Hilfestellung für die Bundeswehr, Unterstützung der Bündnispartner und nicht zuletzt die Mittlerrolle zwischen Militär und Zivilbevölkerung bezeichnete er als die Hauptaufgaben der Reservisten. Allerdings gab er zu bedenken, dass wegen der geringeren Sollstärke der Bundeswehr in Zukunft auch die Zahl der Reservisten abnehmen werde. Nach der traditionellen Verleihung der Bänder klang der Festakt mit einem Empfang in der Dürnitz aus. (Quelle: DK 2003)


25. Schanzerpokalschießen ResK-Ingolstadt

28.06.2003

Das VBK 65- Oberbayern und die Standortkommandatur München führte in Zusammenarbeit mit der Reservistenkameradschaft INGOLSTADT im VdRBw e.V. das  „25. Schanzerpokalschießen „ durch. Diese Veranstaltung ist eine Mittelpunktveranstaltung im Bereich "Schießen mit Handwaffen der Bundeswehr" in der Kreisgruppe Obb/Nord im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V.

Zum Leitenden des Wettbewerbs wurde Major d.R. Christian Wilhelm bestimmt. Geschossen
wurde mit dem Gewehr G3 auf 250m liegend aufgelegt auf Klappfallscheiben und mit dem MG 3 auf Geländescheibe.

Die Grüße der Stadt Ingolstadt überbrachte Stadtrat Hohenwarter . Er gratulierte der ResK Ingolstadt
Zum traditionellen Schießen, das heuer zum 25. Mal ausgetragen wurde.

Stellvertretender Kreisvorsitzender der Kreisgruppe Obb/Nord im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. , OG d.R. Alfred Gmelch von der ResK Anlautertal bedankte sich im Namen der Kreisgruppe und der Kreisvorstandschaft bei der ResK Ingolstadt für die Organisation dieser schon zur Tradition gewordenen Veranstaltung.
Er brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass dieses Schießen noch lange bei guter Beteiligung durchgeführt werden kann.
Die Siegerehrung wurde vom Vorsitzenden der ResK Ingolstadt, OFw d.R. Ulrich Haertl und Ehrenvorsitzenden StFw d.R. Franz Fischer vorgenommen und brachte folgendes Ergebnis:

        1.  ResK Au/Hallertau    212 Pkt.
     2.  ResK Pfaffenhofen  207 Pkt.
       3.  ResK Anlautertal  II  196 Pkt
 4.  ResK Gerolfing   191 Pkt.
     5.  ResK Beilngries      188 Pkt.
    6.  ResK Tegernbach   185 Pkt.
 

Es beteiligten sich insgesamt 32 Mannschaften, davon 17 Mannschaften von Reservistenkameradschaften und 15 Mannschaften von Kriegervereine. Alle teilnehmenden Mannschaften erhielten für die Leistung eine Urkunde.
Die ersten 3 Mannschaften erhielten Pokale mit Medaillen und Urkunden.


40-Jahr-Feier der ResKam Beilngries

21.06.2003

Mit einem umfangreichen Programm und einem Festakt im Haus des Gastes feierte die Reservistenkameradschaft Beilngries ihr 40-jähriges Bestehen. Zahlreiche befreundete Reservistenkameradschaften aus der Kreisgruppe Oberbayern Nord des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V. (VdRBw) sowie Kriegervereine der Großgemeinde beteiligten sich mit Fahnenabordnungen an der Veranstaltung. Stadtpfarrer Franz Dunkel mahnte in seiner Predigt zum Frieden. Soldaten und Reservisten hätten durch ihre Präsenz und ihre Abwehrbereitschaft ihren Teil zum Frieden beigetragen.

Unter den Klängen von "Ich hatt' einen Kameraden", des Bayernliedes und der Deutschlandhymne legte der Vorsitzende der ResK, Hauptfeldwebel der Reserve Alois Pfaller, zum Gedenken an die Toten der Kriege am Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. Beim anschließenden Festakt im Haus des Gastes gab der Chronist der ResK, Oberleutnant der Reserve Bernd Nester, mit humorvollen Anekdoten einen Überblick über die Geschichte und die herausragenden Ereignisse der Kameradschaft.
Militärischer Schirmherr Oberst Reinhold Kreilinger, Kommandeur des Verteidigungsbezirkskommandos (VBK) 65 "Oberbayern" wertete die freiwillige Reservistenarbeit als bedeutungsvolle und unverzichtbare Tätigkeit im militärischen Bereich. Reservisten seien wertvolle Multiplikatoren im Kontakt mit der Bevölkerung und stellten inzwischen zehn Prozent des Einsatzpersonals bei Auslandseinsätzen. Die ResK Beilngries sei dank des Engagements auch der Ehefrauen und Partner und der vorbildlichen Zusammenarbeit mit aktiven Einheiten beispielhaft in ihre Heimatgemeinde integriert. Er lobte die ResK für die perfekte Ausrichtung des Bezirkswettkampfes im vergangenen Jahr und überreichte Pfaller zur Erinnerung das Wappen des VBK 65, einen Ehrenkrug und ein Buch über die 2001 aufgelöste 1. Gebirgsdivision.

"Ziviler" Schirmherr Bürgermeister Franz Xaver Uhl dankte der ResK für ihre Aktivitäten in der Öffentlichkeit, den durch viele Veranstaltungen großen Beitrag zum Gemeinwohl der Stadt und bewertete die Kameradschaft als Vorzeigeverein in der Großgemeinde.

Der Vorsitzende des Kreisgruppe Oberbayern Nord im VdRBw, Oberstleutnant der Reserve Werner Bauer, bezeichnete die ResK als eine der tragenden Säulen der Kreisgruppe und zeigte seine Anerkennung für die jahrzehntelange Organisation und Ausrichtung der Militärpatrouillen, Kreiswettkämpfen und des Bezirkswettkampfes 2002. Zur Erinnerung an dieses Jubiläum überreichte Bauer dem Vorsitzenden der ResK Beilngries, HptFw Alois Pfaller das Wappen der Kreisgruppe. Die Vorsitzenden der Reservistenkameradschaften Kipfenberg/Denkendorf und Anlautertal, Oberstleutnant der Reserve Heinrich Sohmen und Obergefreiter der Reserve Alfred Gmelch sprachen als "Patenkinder" Grußworte und überreichten Ihrem "Paten" Erinnerungsgeschenke. Auch der Stabsoffizier für Reservistenangelegenheiten im VBK 65, Fregattenkapitän Ulrich Möller, sprach ein Grußwort.

Oberstleutnant Bauer und Hauptfeldwebel

Pfaller überreichten dem einzigen noch 

aktiven Gründungsmitglied, Gefreitem 

Hans Heinz aus Paulushofen, Urkunde 

und Treuenadel für 40-jährige 

Mitgliedschaft.


Bezirkswettkampf/Reservistenpokal Oberbayern 2003

24.05.2003

Im Rahmen der Freiwilligen Reservistenarbeit führte Verteidigungsbezirkskommando 65 OBERBAYERN und Standortkommandantur MÜNCHEN in Zusammenarbeit mit dem Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr, Bezirksgruppe Oberbayern im Raum FREISING den Bezirkswettkampf / Reservistenpokal 2003 durch.

Die Kreisgruppe Obb/Nord wurde durch die Mannschaften von der ResK Anlautertal und ResK Beilngries vertreten.

Nach dem Start in der General- von- Stein-Kaserne in FREISING wurde die Mannschaft mit einem Bus zum Baggersee bei Freising verlegt. Diesen mussten die Wettkämpfer aufgeteilt in zwei Schlauchboote überqueren. An der nächsten Station musste ein Bach auf einem einfachen Seilsteg mit Gepäck und Waffe im "Bärenhang" überwunden werden. Eine weiterer körperlicher Ausdauertest war der Eilmarsch über eine Länge von zwei Kilometern der Isar entlang. Auch hier musste der Rucksack mit einem Gewicht von 7,5 kg und das Gewehr G3 mitgeführt werden.
Auf dem Parkplatz vor dem Landratsamt in Freising war ein Verkehrsunfall simuliert.
Hier mussten die Wettkämpfer die beiden Verletzten bergen und versorgen. Nun ging es wieder hinaus ins Gelände. Aus durcheinander liegende Waffenteile mussten in einer schnellstmöglichen Zeit funktionsfähige Waffen - Maschinengewehr, Gewehr G3, Maschinenpistole und Pistole P8 zusammengesetzt werden. An der nächsten Station wurden die Teilnehmer in die Lage eines KFOR - Einsatzes versetzt. In einer Kfz-Schleuse war ein Auto mit Fahrer und Beifahrer nach den UN-Richtlinien zu durchsuchen. Nach einem Weitermarsch musste an der nächsten Station ein Geländeabschnitt beobachtet werden. Die gemachten Beobachtungen mussten in eine Meldung verfasst und weitergegeben werden. Zugleich wurde per Funk eine Authentisierung angefordert. Hohe Anforderungen an die Kondition forderte das Überwinden der Hindernisbahn, bei der verschieden schwierige Hindernisse im Gelände aufgebaut waren. Lage der nächsten Station: Feind dringt in die benachbarte Stellung ein. Mit Handgranaten und einem Sturm in die Stellung ist der Feind zu bekämpfen. Auf die Befehlsgebung und der Einsatz der Mannschafts-Mitglieder durch den Mannschaftsführer wurde ein besonderes Auge geworfen.
Auf dem Weg zur nächsten Station wurde die Mannschaft von einem Sprühangriff überrascht. Es musste schnellstmöglich der ABC-Schutz hergestellt und mit den aus dem Selbsthilfesatz zur Verfügung stehenden Mittel die Kampfstoffspritzer behelfsmäßig entfernt werden.
Für den Weg zur Schießanlage war die selbst angefertigte Wegeskizze erforderlich, die einer Bewertung unterzogen wurde. Bevor auf der Schießanlage je 10 Schuss 200m liegend freihändig und 150m kniend freihändig abgegeben werden konnten, waren die letzten Kräfte zu mobilisieren. Es mussten die letzten 500m mit Gepäck und Waffen in einer schnellstmögliche Zeit zurückgelegt werden. Zum Schluss wurden den Wettkämpfern noch Fragen aus der Verteidigungspolitik vorgelegt, die es zu beantworten galt.. Bis dahin waren ca. 15 km zurückgelegt.

Bei der Siegerehrung bedankte sich der Leitende, Fregattenkapitän Möller bei den unterstützenden Truppenteile sowie bei dem Technischen Hilfswerk, dem Roten Kreuz und der Wasserwacht.
Große Freude herrschte bei den Wettkämpfern der ResK Anlautertal. Konnten Sie zum ersten mal den Sieg um den "Reservistenpokal Oberbayern" und dadurch die oberbayerische Meisterschaft erringen. Neben dem Siegerpokal erhielt die Mannschaft den Wanderpokal " Reservistenpokal Oberbayern" gestiftet vom Kdr. VBK 65, Oberst Kreilinger.
Die Plätze:
1. ResK Anlautertal                    1.313 Pkt
2. ResK Grafing - Ebersberg       1.283 Pkt.
3. ResK Haar - Ottobrunn           1.261 Pkt.
4. 1. ResK Inf. München Nord    1.230 Pkt.
5. Polizei München                       1.179 Pkt.
14. ResK Beilngries                   1.023,5 Pkt.
Insgesamt beteiligten sich 17 Mannschaften an dem Wettbewerb.

Siegermannschaft Anlautertal


Kreiswettkampf  Beilngries 2003

"Beilngries bürgt für Qualität. Der Wettkampf war in seiner Vorbereitung, seinen Anforderungen und in der Durchführung so gut wie in den Jahren zuvor. Die beiden Organisatoren, Hauptfeldwebel Jürgen Bickelein, und der Feldwebel für Reservistenangelegenheiten, Stabsfeldwebel Anton Schneider, haben mit allen aktiven Helfern eine hervorragende Leistung gebracht. Das Engagement und die freiwillige Reservistenarbeit der Beilngrieser sind hoch anzuerkennen". Diese lobenden Worte äußerte der Vorsitzende des Kreisgruppe Oberbayern Nord im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw), Oberstleutnant Werner Bauer, bei der 28. Militärpatrouille am Samstag vor mehr als 200 Teilnehmern, Funktionspersonal und Helfern. Am Wettbewerb nahmen insgesamt 21 Reservistenmannschaften und nur ein Team aus einer aktiven Einheit, wegen Auflösung letztmals aus dem Raketenartilleriebataillon 42, Hemau, teil. An den zwölf Stationen des etwa 12 Kilometer langen schweißtreibenden Parcours vom Stadtbauhof in Beilngries aus über den Sichelberg, nach Biberbach über Gösselthal, Oberndorf, die Wotansburg und zurück hatten die Soldaten unter anderem Fragen zur Sicherheitspolitik zu beantworten, taktische Zeichen und Minen zu erkennen, Aufgaben zum Gefechtsdienst, zur ABC-Abwehr und zum Selbstschutz zu lösen, einen "gefangenen" Fallschirmjäger nach dem Kriegsvölkerrecht zu behandeln, die Sulz beim Franziskus-Kindergarten auf einem hohen Seilsteg zu überwinden und eine schweißtreibende Hindernisbahn zu bewältigen. Bei der Schlauchbootfahrt von Biberbach nach Gösselthal auf dem Kanal und beim Eilmarsch bei Oberndorf wurde die Zeit gestoppt. Nach der Waffenausbildung beim alten Amtsgericht ging es an der Duellanlage im vereinseigenen Schießkeller unterhalb des Hirschbergs mit der Pistole um Ringe und Platzierungen. Auch die mitgeführten Rucksäcke wurden gewogen, bei Untergewicht gab es Punktabzug. Platz eins belegte Ingolstadt I mit 2059 von 2887 möglichen Punkten, gefolgt von Anlautertal I (1906), Dachauer Land I (1895), Gebirgsjäger/Aufklärer-Kameradschaft (1890), Deining II (1850), Anlautertal II (1810), 1./Infanterie München Nord (1750), Seubersdorf (1648), Fallschirmjäger Ingolstadt I (1595) und dem Militärverein Gustenfelden bei Schwabach I (1526). Die aktive Mannschaft des Raketenartilleriebataillons 42 Hemau erzielte 1891 Punkte und wäre in einer Gesamtwertung auf Platz vier gelandet.
Den Wanderpokal Altmühltal für das schnellste Schlauchbootfahren und die besten Schießergebnisse holte sich ebenfalls die Mannschaft Ingolstadt I.

                 Siegermannschaften                            Antreten der Mannschaften und Funktioner

Gefangennahme eines Feindes- Kriegsvölkerrecht

     SAN - Station


Mil.-Pat. „19. Wintermarsch“ ResKam Neuburg 2003

VBK 65- Oberbayern und Standortkommandatur München führte in Zusammenarbeit mit der Reservistenkameradschaft NEUBURG/DONAU im VdRBw e.V. den „19. Wintermarsch „ durch. Diese Veranstaltung war die erste Mittelpunktveranstaltung in der Kreisgruppe Obb/Nord im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V.
Zum Leitenden des Wettbewerbs wurde OTL d.R. Hermann Hauck bestimmt. Die Marschstrecke betrug ca. 17km im Raum Neuburg- Bittenbrunn - Gietelhausen - Laisacker. Start und Ziel war das RK-Heim der RK-Neuburg in der Lassigny Kaserne in Neuburg. Der Marsch erfolgte nach Koordinaten und Kartenausschnitte. Ein Teil der Strecke wurde auf der Donau mit S-Booten zurückgelegt, was ein besonderes Erlebnis war. Während des Marsches mussten verschiedene Aufgaben gelöst werden.
-Schießen mit der Luftpistole und Luftgewehr sowie das Erkennen von verschiedenen
Waffen der Bundeswehr und der verbündeten NATO-Staaten.
- Erkennen von nicht zur Wirkung gelangter Kampfmittel mit entsprechender Meldung
- Waffendrill – durcheinander liegende Waffenteile mussten schnellstmöglich zu funktions-
fähige Waffen .- MG,G3, MP und P1 zusammengesetzt werden.
- Schnellstmögliches Überwinden eines Geländeeinschnittes über einen Seilsteg
- Schätzen von verschiedenen Entfernungen, Umgang mit Karte und Kompass, Ermitteln von
Marschkompasszahlen sowie das Übertagen von Marschkompasszahlen in die Karte.
- Werfen mit Übungshandgranaten.
- Schießen mit der Pistole P8 auf eine Ringscheibe.
- Flugzeugerkennung
- Tragen von Panzerabwehrminen über eine Distanz von 300m in einer schnellstmöglichen Zeit.

Vor der Siegerehrung begrüßte der Vorsitzende der ResK Neuburg, OFw d.R. Gerd Hausmann den Kreisvorsitzenden der Kreisgruppe Obb/Nord. Werner Bauer , den stellv. Bez.-Vorsitzenden von Obb, Alois Paulus sowie Mitglieder von der ResK Bad Segeberg, zu der die ResK Neuburg kameradschaftliche Beziehungen unterhält. Sein besonderer Gruß galt Herrn Oberstleutnant Tillich, Kommodore vom Jagdgeschwader 74 Mölders, Neuburg. Er bedankte sich bei Fw für Reservistenarbeit, StFw Anton Schneider für die Unterstützung. Sein Dank galt auch den unterstützenden Truppenteile, vor allem dem Jagdgeschwader 74 Mölders, Neuburg für die materielle Unterstützung.
Die Siegerehrung wurde vom OTL Tillich und vom Gesamtleitenden der Veranstaltung,
OTL Hermann Hauck durchgeführt und brachte folgendes Ergebnis:

1. ResK Ingolstadt I                          434,01 Pkt.
2. ResK Anlautertal III                        339,6 Pkt.
3. ResK Fallschirmjäger Ingolst.        338,94 Pkt
4. ResK Deining                                338,65 Pkt.
5. 1.Inf.RK-München Nord II           324,39 Pkt.
6. 1.Inf.RK-München Nord I             317,29 Pkt.
7. ResK Anlautertal I                         315,37 Pkt.
8. ResK Segeberg I                           305,67 Pkt.
9. ResK Ingolstadt II                         291,24 Pkt.
10. ResK Dachauer Land                   290,98 Pkt.
11. ResK Eichstätt                             287,76 Pkt.
12. ResK Anlautertal II                       260,82 Pkt.
13. ResK Pfaffenhofen                        230,10 Pkt.

Es beteiligten sich insgesamt 13 Mannschaften und erhielten für die Leistung eine Urkunde.
Die ersten 4 Mannschaften erhielten Pokale mit Medaillen und Urkunden.
Zudem konnte die ResK Anlautertal den von Ihr im vorletzten Jahr für den Zweitplatzierten gestifteten Wanderpokal verteidigen.

Bei der Siegerehrung sprach OTL d. R. Bauer den verantwortlichen der ResK Neuburg Dank und Anerkennung für die hervorragende Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung aus.



5. Jura - Wintermarsch Deining 2003

Am 15.02.2003 fand in Deining/Siegenhofen der 5. Jura Wintermarsch im VBK 66 Niederbayern/Oberpfalz statt. Von 13 teilnehmenden Mannschaften kamen 6 aus unserer Kreisgruppe. Bei dem ca. 16 Km langen Marsch mit 5 Stationen wurden alle Mannschaften sehr gefordert, da bei dem Wettkampf gegen Kälte und viel Schnee in der Oberpfalz vor allem die Stoppuhr der zu bezwingende Gegner war. Das Wissen und die Geschicklichkeit wurde dann auch wieder unter Zeitdruck an den einzelnen Stationen gefordert. Egal ob Schiessen, Waffendrill, Scorelauf, SAN und Funkausbildung oder Handgranatenwurf mit Panzervernichtung, unter diesen widrigen Wetterbedingungen wurde von den Teilnehmern alles abverlangt und bravourös gemeistert.

Erreichte Platzierungen unserer Kreisgruppe:

RK Anlautertal I       2. Platz
RK Anlautertal II      4. Platz
RK Beilngries I         7. Platz
RK Beilngries II        8. Platz
RK Ingolstadt          10. Platz
RK Beilngries III     11. Platz