Berichte und Veranstaltungen2004 |
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14. Herbstmarsch Anlautertal 23.10.2004
(mss)
„Es gibt Tage da läufts“, meinte Hauptmann Johannes Bayer, leitender
Offizier vom Verteidigungsbezirkskommando München, bei seinem Resümee zur
Militärpatrouille „15. Herbstmarsch“ in Erlingshofen. Sein Lob galt den
Organisatoren der veranstaltenden Reservistenkameradschaft Anlautertal und
gleichermaßen den teilnehmenden 14 Mannschaften: „Dieser Herbstmarsch ist
kein Aufwärmlehrgang für Wettkämpfe auf höherer Ebene, hier gibt’s jedes
mal was neues im Tagesverlauf“. Die Veranstaltung gilt neben den
Wettkampftagen in Neuburg und Beilngries zu den größeren dieser Art im
Reservistenbereich Oberbayern-Nord.
Der
Gasthof Rundeck und der Dorfplatz wurde zum Anlaufpunkt der teilnehmenden Teams
mit rund 60 Soldaten aus weiten Teilen Bayerns und damit für einen Tag zum
militärischen Lagezentrum. Teamgeist, Konzentration, Allgemeinwissen aus dem
militärischen und zivilen Bereich und auch eine Portion Mut wurde den
Teilnehmern abverlangt. Mit Karte und Kompass mussten die Teilnehmer bei
sommerlichen Temperaturen eine mehr als 15 Kilometer lange Berg-und-Tal-Strecke
im Raum Erlingshofen - Euerwang mit allerhand zusätzlichen Aufgaben meistern.
Generalstabsmäßig
wurde die Wegstrecke und die verschiedenen Aufgaben an den zehn Stationen von
den Mitgliedern der RK Anlautertal Patrick Pfeffer, Stefan Gmelch, Christian
Strauß und Michael Schönberger ausgetüftelt. Es handelte sich schließlich um
eine Veranstaltung, die unter der Aufsicht vom Bezirkskommando stand. Die ausführende
Reservistenkameradschaft mit ihrem Vorsitzenden Alfred Gmelch bewies wieder
einmal jede Menge Organisationstalent bei der Durchführung. Die Aufgaben für
die Vorbereitung und Abwicklung waren für „Spieß“ Klaus Goth und die rund
50-köpfige Mannschaft eine logistische Leistung, die vom Oberstleutnant Werner
Bauer, der die dienstaufsichtliche Führung innehatte gewürdigt wurden.
Volle
Konzentration und Treffsicherheit waren beim Gefechtsschießen am „Haslach“
beim Euerwanger Bühl erforderlich und die bewiesen die Mannschaften aus Markt
Schwaben und München-Nord II am besten. Mut war gefragt, als die Teilnehmer
einen Taleinschnitt beim Hirschbrunnen in mindestens 15 Meter Höhe mittels zwei
Stahlseilen möglichst schnell überqueren mussten. Hier hatte Seubersdorf mit
167 Sekunden die Nase vorn und erreichte mit einer Sekunde Vorsprung vor
Gaimersheim die volle Punktzahl. An der kräftezehrenden Hindernisbahn war Nürnberg
die schnellste Mannschaft vor Seubersdorf und Dachauer Land. Theoretische und
auch praktische Kenntnisse waren gefragt beim Marsch nach Kompasszahl,
Kampfmittelerkennung, Waffendrill, Sanitätsdienst, Erkennen von
Gefahrgutsymbolen, Verhalten nach einem Minenunfall, sicherheitspolitische
Fragen. Zusatzpunkte gab’s für Funkdisziplin und taktische Zeichen und wer
die Marschzeiten zwischen den Stationen nicht einhielt wurde mit Punktabzüge
bestraft. Neu war das richtige Verhalten beim Löschen einer brennenden Person.
Diese praxisnahe Demonstration wurde in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Greding
in die Strecke mit eingebaut.
Leutnant
Patrick Pfeffer, Leiter der Veranstaltung freute sich bei der Siegerehrung im
Fackelschein in der Abenddämmerung am Sportplatz über die durchwegs positive
Resonanz bei den Wettkampfteilnehmern. Der Vorsitzende Alfred Gmelch bedankte
sich bei seiner Crew für die Vorbereitung und dem Funktionspersonal aus
Beilngries, die unterstützend hier tätig waren. Marktrat Karl Buchberger
stellte in seinem Grußwort die Kameradschaft in den Mittelpunkt seiner Ausführungen.
Mit
der Startnummer 13 zum Gesamtsieg: Mit 892 Punkte und nur 11 Punkten Vorsprung
gewann die RK München-Nord III vor Seubersdorf und Deining. Auf dem vierten
Platz und damit bestes Team aus dem Kreis Oberbayern-Nord landete Gaimersheim.
Den Wanderpokal nahm Beilngries II mit nach Hause. Sie waren die besten aus der
Kombination Seilsteg und Schießen mit nur zwei Punkten Vorsprung vor Markt
Schwaben. Die drei erstplatzierten konnten zu den Urkunden noch Medaillen und
Pokale in Empfang nehmen.
Fotos: -
Die
drei erstplatzierten Mannschaften mit dem Vorsitzenden der RK Anlautertal Alfred
Gmelch (links). - Eine Herausforderung: Auf dem Seilsteg in schwindelnder Höhe
-
Bergen von Verwundeten mit Eigensicherung
Wehrbereichswettkampf 2004 aus Stetten am kalten Markt vom 25.09.2004Mil.-Pat. „Altmühlpokal" der Kreisgruppe Mittelfranken Süd25.Sept. 2004 Das Verteidigungsbezirkskommando 63 - Mittelfranken/Schwaben führte in Zusammenarbeit mit der Reservistenkameradschaft TREUCHTLINGEN im VdRBw e.V. den Militärischen Vielseitigkeitswettkampf "Altmühlpokal" durch. Diese Veranstaltung diente der militärischen Förderung und war eine weitere Mittelpunktveranstaltung in der Kreisgruppe Mittelfranken Süd im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. Die ResK Anlautertal beteiligte sich mit einer Mannschaft: SU d.R. Meindl Reinhard, Esselberg, HG König Sebastian, Greding, OG Gmelch Alfred, Heimbach, OG Ferstl Rudi, Neuzell Zum Leitenden des Wettbewerbs wurde OTL d.R. Werner Ressel bestimmt. Start und Ziel war der Waldgasthof Heumöderntal in TREUCHTLINGEN. Die Marschstrecke betrug ca. 15km im Raum TREUCHTLINGEN/WETTELSHEIM. Der Marsch erfolgte nach Koordinaten und Kartenausschnitte. Während des Marsches mussten verschiedene Aufgaben gelöst werden. Die Siegerehrung wurde vom stellv. Kdr. VBK 63 Mittelfranken/Schwaben, OTL Weber, dem Leitenden des Wettkampfes, OTL Werner Ressel, dem Bürgermeister der Stadt Treuchtlingen sowie dem Kreisvorsitzenden der Kreisgruppe Mfr./Süd, HFw d.R. Werner Schröder durchgeführt.
Kreisvorsitzender Werner Schröder überreichte noch an die siegreiche Mannschaft Dinkelsbühl noch den Wanderpokal "Altmühltal" Insgesamt beteiligten sich leider nur 6 Mannschaften. Neben Urkunde konnte die Mannschaft der ResK Anlautertal noch einen Pokal mit nach Hause nehmen. Die Teilnehmer unserer Kreisgruppe bedanken sich herzlich für die Möglichkeit der Teilnahme und hoffen auf ein Wiedersehen.
Mil.-Pat. „Holledauer Pokal“ der ResK Leibersdorf03.Juli 2004 Das Verteidigungsbezirkskommando 66 - Niederbayern führte in Zusammenarbeit mit der Reservistenkameradschaft LEIBERSDORF im VdRBw e.V. den Internationalen Militärwettkampf "Holledauer Pokal" in NIEDERBAYERN durch. Diese Veranstaltung diente der militärischen Förderung und war eine weitere Mittelpunktveranstaltung in der Bezirksgruppe Niederbayern im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. Aus der Kreisgruppe Obb/Nord beteiligten sich die ResK Anlautertal, ResK Beilngries, ResK Ingolstadt und ResK Gaimersheim. Zum Leitenden des Wettbewerbs wurde OTL d.R. Rösch bestimmt. Start und Ziel war das Gasthaus "Zur Post" in VOLKENSCHWAND. Der Wettkampf war in zwei Teile aufgeteilt. Der erste Teil bestand aus einem Marsch von ca. 15km im Raum VOLKENSCHWAND. Dieser erfolgte nach Koordinaten und Kartenausschnitte. Während des Marsches mussten verschiedene Aufgaben gelöst werden. -Umgang mit Karte und Kompass, am Start mussten verschieden Punkte in die Karte mittels Taktischen Zeichen eingetragen werden.
-Checkpoint
- Personenkontrolle an einem Kontrollposten am Eingang zum eigenem Lager
in einem Auslandseinsatz.
-Selbst-
und Kameradenhilfe - hier musste ein die Mannschaften einen verwundeten
Soldaten aus einem Minenfeld bergen und versorgen.
-Aufklären
am eigene Objekt - Beobachten eines Aufklärungsobjektes und Melden
erkannter Feindteile
FM-Ausbildung
- Inbetriebnahme des Funkgerätes SEM 70 und Absetzen einer Meldung
an den Kompanie-Gefechtsstand. Die Meldung musste jedoch vorher verschlüsselt
und verschleiert werden.
-Gefechtsdienst
"Annähern an eigene Truppe". Der eigene Alarmposten wurde vom Feind
überrannt und musste wieder befreit werden.
Zudem wurde die Zeit der gesamten Marschstrecke
bewertet.
Der zweite Teil des Wettkampfes bestand aus einem
Scorelauf. Hier mussten drei Punkte
im Gelände angelaufen werden. An jedem dieser
Punkte war von einem Mannschaftsmitglied eine andere Aufgabe zu erfüllen
und zwar Schießen mit dem Gewehr G3, Panzererkennung und Handgranatenzielwurf.
Zum Jagdrennen ging die beste Mannschaft aus dem
ersten Teiles des Wettkampfes als erste an den Start. Die Mannschaft der
ResK Anlautertal startete hier als fünfte Mannschaft.
Platzierungen: 1. Platz RK 1.Inf. München Nord 2. Platz RK Anlautertal 3. Platz RK Machtildshaus weitere Platzierungen von Mannschaften der Kreisgruppe Obb. Nord: 6. Platz RK Gaimersheim 10. Platz RK Ingolstadt 15. Platz RK Beilngries Insgesamt beteiligten sich 22 Mannschaften. Alle Mannschaften erhielten eine Urkunde. Die ResK
Anlautertal als 3. konnte noch einen Pokal mit nach Hause nehmen.
Besuch der ResK Beilngries im Marinestützpunk Wilhelmshaven 02.06. - 04.06.2004 Beilngries (une) "Backborddeck Achtung. Geschwaderkommandeur kommt an Bord!" Blechern erklang der Befehl aus dem Lautsprecher und die Matrosen an Deck erstarrten und machten Front zum Genannten. Als Höhepunkt zeigte sich beim dreitägigen Besuch der Reservisten beim Marinestützpunkt Wilhelmshaven das Einlaufen der Fregatte F 211 "Köln", die nach viermonatigem Einsatz im Rahmen des internationalen Kampfes gegen den Terrorismus (Operation ENDURING FREEDOM) in Djibuti am Horn von Afrika zurückkehrte. Es war ein beeindruckendes Bild, als die "Köln" unter den Klängen der Militärmusik am Kai anlegte und die an Deck angetretene auf das sehnlichste erwartete Besatzung von ihren winkenden Angehörigen begeistert begrüßt wurde. Der Aufenthalt in Wilhelmshaven war nach Befehl des Kommandeurs des Verteidigungsbezirkskommandos 65 München für die Beilngrieser zur dienstlichen Veranstaltung erklärt und im Rahmen der Freiwilligen Reservistenarbeit durchgeführt. Die Reservisten bekamen dazu mit den Fregatten F 217 "Bayern", F 210 "Emden", F 209 "Rheinland-Pfalz" und F 218 "Mecklenburg-Vorpommern" sowie der noch unter Werftflagge fahrenden nagelneuen Fregatte F 219 "Sachsen" sechs der derzeit 13 größten schwimmenden Einheiten der Bundesmarine zu sehen. Dort wurde den Reservisten die Unterschiede zwischen den Fregattenklassen 122, 123 und auch der neuen Klasse 124 gezeigt und erklärt. Oberbootsmann Michael Schulz von der Fregatte F 209 "Rheinland-Pfalz" führte die Kameraden zwei Stunden lang vom Bug bis zum Heck und vom Maschinenraum bis zur Brücke und erklärte die Aufgabenbereiche der eingesetzten Matrosen. Eindruckvoll war auch der Besuch des Marinearsenals, in dem viele ausgemusterte Boote und Schiffe, darunter die Zerstörer "Rommel", "Lütjens" und "Mölders" vor sich hin rosten und auf die Verschrottung warten. Nur der "Mölders" soll dieses Schicksal erspart werden denn sie soll ein Teil des ebenfalls von den Reservisten besuchten Deutschen Marinemuseums werden. Eine einstündige Hafenrundfahrt in einer Marinebarkasse gab einen Überblick über die Größe des Stützpunktes, bei der Hauptbootsmann Heinz-Georg Wendel über die 4000-jährige Geschichte des Raumes um Wilhelmshaven bis zur Jetztzeit berichtete. Erwähnt wurde auch die wichtige Bedeutung des Hafens im 2. Weltkrieg und dem Neuaufbau der Bundesmarine. Bei einem nicht geplantem Kurzbesuch auf der Fregatte F 217 "Bayern" konnte sich die bayerischen Reservisten mit Souvenirs eindecken. Auch die Begleitumstände waren äußerst angenehm. Die Verpflegung war erstklassig, die Männer waren in der Kaserne einzeln untergebracht und man amüsierte sich über den Gruß "Moin, moin" auch am späten Nachmittag. Gewöhnungsbedürftig für die "alten" Soldaten in der Gruppe war allerdings das Auftreten von gerade in der schmucken Marineuniform zugegebenermaßen attraktiven weiblichen Soldaten vom Matrosen bis zur Stabsärztin nicht nur an Land, sondern auch auf den besuchten Schiffen in allen Verwendungsbereichen. Alle teilnehmenden Reservisten waren nach diesen 3 Tagen voll mit neuen und auch überwältigenden Eindrücke am 04.06.2004 wieder Zuhause eingetroffen und alle sprachen von einem unvergesslichem Erlebnis.
*v.l.n.r.: SG Röglin Stefan, OLt Nester Bernd, OFw Schöpf Michael, OMT Scholz Siegfried, OG Wittmann Robert, HFw Beitler Leonhard, HG Gust Jürgen, HFw Pfaller Alois Teilnehmende ResK: Beilngries, Ingolstadt und Illmried-Ilmmünster Kreiswettkampf Beilngries 2004 24.04.2004 (bn/jg) Dies war ein erfolgreicher Tag. Die Reservistenkameradschaft (ResK) Beilngries hat in ihrem Wettkampf die neue Konzeption für Reservisten mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen für die Bundeswehr konsequent und erfolgreich umgesetzt. Dies war ein Wettkampf im Sinne des Kommandeurs des Verteidigungsbezirkskommandos (VBK) 65 München, Oberst Friedrich Wilhelm Wefelmeier, und ich bin von der Aufgabenstellung, der Vorbereitung und der Durchführung sehr angetan. Großer Dank gebührt den Organisatoren, den vielen Helfern und natürlich auch den Wettkampfteilnehmern, die geistig und körperlich auch im olympischen Gedanken um einen der vorderen Platz gekämpft haben." Lobende Worte fand der neue Stabsoffizier für Reservisten beim VBK 65 München, Oberstleutnant Johann Baars, am Samstag vor mehr als 200 Teilnehmern und Helfern nach der 29. Militärpatrouille, die zugleich als Wettkampf der Kreisgruppe Oberbayern Nord im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr durchgeführt wurde. Die Ausgangslage war mit "Die Bundeswehr verstärkt die NATO bei ihren internationalen Einsätzen. Ihr Aufgabenbereich ist dabei die Friedenssicherung und die Überwachung der Rücksiedelung der Zivilbevölkerung. Bei den Einsätzen herrscht ständige Bedrohung durch terroristische Handlungen sowie Gefahr durch die seit den Kriegshandlungen noch im Einsatzgebiet befindlichen Minen", den neuen Aufgaben der Bundeswehr angepasst. Dazu waren bei der Station "Rules of Engagement – ROE" rückkehrwillige Zivilisten zu schützen und verfolgende Aggressoren zu bekämpfen, an einem Checkpoint ein Fahrzeug nach Waffen zu durchsuchen und bei der Station "Explosive Ordinance Disposal – EOD" in einem abgesperrten Bereich Minen und andere Sprengmittel aufzufinden und zu identifizieren. Auf dem etwa zwölf Kilometer langen Parcours waren auch traditionelle Aufgaben wie das Überwinden einer Hindernisbahn und eines Seilsteges, das Versorgen eines unter Schock stehenden brandverletzten Autofahrers und das Absetzen und Entschlüsseln von Funksprüchen zu bewältigen. Um die Selbstverteidigung nicht zu vernachlässigen, mussten die Teilnehmer die richtige Handhabung von Gewehr G36, Maschinengewehr und Panzerfaust zeigen. Beim Schießen mit Pistole im vereinseigenen Schießkeller, beim Eilmarsch und beim Schlauchbootfahren ging es um wertvolle Punkte.
Die Siegerehrung nahmen der Kreisgruppenvorsitzende, Oberstleutnant Werner Bauer, Bürgermeister Uhl und der Vorsitzende der ResK, Hauptfeldwebel Alois Pfaller, vor. Bei der Wertung innerhalb der Kreisgruppe belegte Platz eins die ResK Gaimersheim mit 2241Punkten, gefolgt von Anlautertal I (2171) und Anlautertal II (1997). Beste Reservistenmannschaft war die 1./Infanterie ResK München Nord mit 2391 Punkten, sie nahm auch den Wanderpokal Altmühltal für das schnellste Schlauchbootfahren und die besten Schießergebnisse mit nach Hause. Bei den drei aktiven Mannschaften gewann das Gebirgsjägerbataillon 231 aus Reichenhall mit 2004 Zählern. Bild oben rechts: Die Obergefreiten Richard Meier und Robert Wittmann sowie Hauptgefreiter Alois Merkl erhielten im Auftrag von Wehrbereichskommandeur IV, Generalmajor Justus Gräbner, von Oberstleutnant Baars das Reservistenverdienstabzeichen überreicht. Ausbildungsbiwak der Kreisgruppe 19.-21.03.2004 Vom 19.-21.03.2004 führte die Kreisgruppe in der Pionierkaserne Münchsmünster ein Ausbildungsbiwak für Wettkämpfer durch. Unter der Leitung von Leutnant d.R. Patrick Pfeffer wurde den ca. 140 Teilnehmern allerhand geboten.
Zivil-Militärische Zusammenarbeit - hier Deichbau Angefangen hat alles mit einem kleinen Waffendrill und anschließendem Nachtorientierungsmarsch. Es folgten am nächsten Tag noch die Stationen: AGSHP - Schießen, EOR (Mineawerness), Spähtrupp im Rahmen von ROE (Rules off Engagement), SAN mit ROE, GPS-Ausbildung, Checkpoint, Hindernisbahn mit Überwinden von Seilstegen und Hinderniswand mit Handgranatenwerfen und eine Station mit Zivil-Militärische Zusammenarbeit z.B. Deichsicherung.
EOR (Mineawerness) So erhielten die Wettkämpfer auch einen Einblick in die Neuorientierung der Bundeswehr und die dort geforderten Aufgaben. Es war für viele ein ereignis- und lehrreiches Wochenende im Kreise vieler Kameraden. Nicht zu unterschätzen das Kennenlernen der sonst als Wettkämpfer gegeneinander antretenden Mannschaften. Selbst das Stube und Revierreinigen am Abreisetag beeindruckte durch Kameradschaftlichkeit an allen Ecken und Enden.
Spähtrupp im Rahmen von ROE (Rules off Engagement) Somit kann das zum ersten mal durchgeführte Ausbildungsbiwak der Kreisgruppe Oberbayern Nord als voller Erfolg gewertet werden und alle Teilnehmer und Funktioner sprachen sich dafür aus, in 2005 das ganze zu wiederholen. Der Vorstand bedankt sich bei allen Teilnehmern und besonders bei den Funktionern, dem Organisationsteam, dem Feldwebel für Reservistenarbeit SFw Anton Schneider, der Freiwilligen Feuerwehr Wackerstein und beim Kreisverband Pfaffenhoffen des Roten Kreuzes für die tatkräftige Unterstützung.
Checkpoint - Fahrzeugkontrolle Mil.-Pat. „20. Wintermarsch“ ResKam Neuburg 2004 14.02.2004 VBK 65- Oberbayern und Standortkommandatur München führte in Zusammenarbeit mit der Reservistenkameradschaft NEUBURG/DONAU im VdRBw e.V. den „20. Wintermarsch „ durch. Diese Veranstaltung war die erste Mittelpunktveranstaltung in der Kreisgruppe Obb/Nord im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. Zum Leitenden des Wettbewerbs wurde OTL d.R. Hermann Hauck bestimmt. Die Marschstrecke betrug ca. 17 km im Raum Neuburg - Laisacker - Riedensheim - Bittenbrunn. Start und Ziel war das RK-Heim der RK-Neuburg in der Lassigny Kaserne in Neuburg. Der Marsch erfolgte nach Koordinaten und Kartenausschnitte. Ein Teil der Strecke wurde auf der Donau mit S-Booten zurückgelegt, was ein besonderes Erlebnis war. Während des Marsches mussten verschiedene Aufgaben gelöst werden. -Schießen mit der Luftpistole und Luftgewehr - Erkennen von nicht zur Wirkung gelangter Kampfmittel mit entsprechender Meldung - Waffendrill – durcheinander liegende Waffenteile mussten schnellstmöglich zu funktions- fähige Waffen .- MG3, G3, MP und P8 zusammengesetzt werden. - Schnellstmögliches Überwinden eines Geländeeinschnittes über einen Seilsteg - San-Station (Theorie) - Werfen mit Übungshandgranaten. - Schießen mit Gewehr G3 auf Ringscheiben. - Fahrzeugerkennung - Tragen von Panzerabwehrminen auf einer Waldhindernisbahn. Vor der Siegerehrung begrüßte der Vorsitzende der ResK Neuburg, OFw d.R. Gerd Hausmann den Kreisvorsitzenden der Kreisgruppe Obb/Nord. Werner Bauer , den stellv. Bez.-Vorsitzenden von Obb, Alois Paulus sowie Mitglieder von der ResK Bad Segeberg, zu der die ResK Neuburg kameradschaftliche Beziehungen unterhalten. Er bedankte sich auch bei Fw für Reservistenarbeit, SFw Anton Schneider für die Unterstützung. Sein Dank galt auch den unterstützenden Truppenteile, vor allem dem Jagdgeschwader 74 Mölders für die materielle Unterstützung. Die Siegerehrung wurde vom Gesamtleitenden der Veranstaltung, Es beteiligten sich insgesamt 134 Mannschaften und erhielten für die Leistung eine Urkunde. Die ersten 3 Mannschaften erhielten Pokale mit Medaillen und Urkunden. Zudem konnte die ResK Anlautertal den von Ihr im vorletzten Jahr für den Zweitplatzierten gestifteten Wanderpokal auch 2004 verteidigen. Bei der Siegerehrung sprach OTL d. R. Bauer den verantwortlichen der ResK Neuburg Dank und Anerkennung für die hervorragende Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung aus. OTL Hermann Hauck durchgeführt und brachte folgendes Ergebnis: 1. ResK Ingolstadt I 601,50 Pkt. 2. ResK Anlautertal II 563,61 Pkt. 3. ResK Fallschirmjäger Donautal 506,31 Pkt 4. ResK Eichstätt 484,90 Pkt. 5. ResK Beilngries 482,85 Pkt. 6. ResK Mörnsheim 471,12 Pkt. 7. ResK Fallschirmkam. Ingolstadt 467,30 Pkt. 8. ResK Segeberg 465,89 Pkt. 9. ResK Pfaffenhofen 463,88 Pkt. 10. ResK Anlautertal I 446,51 Pkt. 11. ResK Klingsmoos 431,49 Pkt. 12. ResK Ingolstadt II 421,94 Pkt. 13. JG 74 "Mölders" 419,38 Pkt. 14. ResK Rennertshofen 413,00 Pkt.
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