Berichte und Veranstaltungen

2004

 der Kreisgruppe Oberbayern Nord

14. Herbstmarsch Anlautertal

23.10.2004

(mss) „Es gibt Tage da läufts“, meinte Hauptmann Johannes Bayer, leitender Offizier vom Verteidigungsbezirkskommando München, bei seinem Resümee zur Militärpatrouille „15. Herbstmarsch“ in Erlingshofen. Sein Lob galt den Organisatoren der veranstaltenden Reservistenkameradschaft Anlautertal und gleichermaßen den teilnehmenden 14 Mannschaften: „Dieser Herbstmarsch ist kein Aufwärmlehrgang für Wettkämpfe auf höherer Ebene, hier gibt’s jedes mal was neues im Tagesverlauf“. Die Veranstaltung gilt neben den Wettkampftagen in Neuburg und Beilngries zu den größeren dieser Art im Reservistenbereich Oberbayern-Nord.

Der Gasthof Rundeck und der Dorfplatz wurde zum Anlaufpunkt der teilnehmenden Teams mit rund 60 Soldaten aus weiten Teilen Bayerns und damit für einen Tag zum militärischen Lagezentrum. Teamgeist, Konzentration, Allgemeinwissen aus dem militärischen und zivilen Bereich und auch eine Portion Mut wurde den Teilnehmern abverlangt. Mit Karte und Kompass mussten die Teilnehmer bei sommerlichen Temperaturen eine mehr als 15 Kilometer lange Berg-und-Tal-Strecke im Raum Erlingshofen - Euerwang mit allerhand zusätzlichen Aufgaben meistern.

Generalstabsmäßig wurde die Wegstrecke und die verschiedenen Aufgaben an den zehn Stationen von den Mitgliedern der RK Anlautertal Patrick Pfeffer, Stefan Gmelch, Christian Strauß und Michael Schönberger ausgetüftelt. Es handelte sich schließlich um eine Veranstaltung, die unter der Aufsicht vom Bezirkskommando stand. Die ausführende Reservistenkameradschaft mit ihrem Vorsitzenden Alfred Gmelch bewies wieder einmal jede Menge Organisationstalent bei der Durchführung. Die Aufgaben für die Vorbereitung und Abwicklung waren für „Spieß“ Klaus Goth und die rund 50-köpfige Mannschaft eine logistische Leistung, die vom Oberstleutnant Werner Bauer, der die dienstaufsichtliche Führung innehatte gewürdigt wurden.

Volle Konzentration und Treffsicherheit waren beim Gefechtsschießen am „Haslach“ beim Euerwanger Bühl erforderlich und die bewiesen die Mannschaften aus Markt Schwaben und München-Nord II am besten. Mut war gefragt, als die Teilnehmer einen Taleinschnitt beim Hirschbrunnen in mindestens 15 Meter Höhe mittels zwei Stahlseilen möglichst schnell überqueren mussten. Hier hatte Seubersdorf mit 167 Sekunden die Nase vorn und erreichte mit einer Sekunde Vorsprung vor Gaimersheim die volle Punktzahl. An der kräftezehrenden Hindernisbahn war Nürnberg die schnellste Mannschaft vor Seubersdorf und Dachauer Land. Theoretische und auch praktische Kenntnisse waren gefragt beim Marsch nach Kompasszahl, Kampfmittelerkennung, Waffendrill, Sanitätsdienst, Erkennen von Gefahrgutsymbolen, Verhalten nach einem Minenunfall, sicherheitspolitische Fragen. Zusatzpunkte gab’s für Funkdisziplin und taktische Zeichen und wer die Marschzeiten zwischen den Stationen nicht einhielt wurde mit Punktabzüge bestraft. Neu war das richtige Verhalten beim Löschen einer brennenden Person. Diese praxisnahe Demonstration wurde in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Greding in die Strecke mit eingebaut.

Leutnant Patrick Pfeffer, Leiter der Veranstaltung freute sich bei der Siegerehrung im Fackelschein in der Abenddämmerung am Sportplatz über die durchwegs positive Resonanz bei den Wettkampfteilnehmern. Der Vorsitzende Alfred Gmelch bedankte sich bei seiner Crew für die Vorbereitung und dem Funktionspersonal aus Beilngries, die unterstützend hier tätig waren. Marktrat Karl Buchberger stellte in seinem Grußwort die Kameradschaft in den Mittelpunkt seiner Ausführungen.

Mit der Startnummer 13 zum Gesamtsieg: Mit 892 Punkte und nur 11 Punkten Vorsprung gewann die RK München-Nord III vor Seubersdorf und Deining. Auf dem vierten Platz und damit bestes Team aus dem Kreis Oberbayern-Nord landete Gaimersheim. Den Wanderpokal nahm Beilngries II mit nach Hause. Sie waren die besten aus der Kombination Seilsteg und Schießen mit nur zwei Punkten Vorsprung vor Markt Schwaben. Die drei erstplatzierten konnten zu den Urkunden noch Medaillen und Pokale in Empfang nehmen.

Fotos:

-         Die drei erstplatzierten Mannschaften mit dem Vorsitzenden der RK Anlautertal Alfred Gmelch (links).

-         Eine Herausforderung: Auf dem Seilsteg in schwindelnder Höhe

-     Bergen von Verwundeten mit Eigensicherung

 


Wehrbereichswettkampf 2004 aus Stetten am kalten Markt vom 25.09.2004

extralink


Mil.-Pat. „Altmühlpokal" der Kreisgruppe Mittelfranken Süd

25.Sept. 2004

Das Verteidigungsbezirkskommando 63 - Mittelfranken/Schwaben führte in Zusammenarbeit mit der Reservistenkameradschaft TREUCHTLINGEN im VdRBw e.V. den Militärischen Vielseitigkeitswettkampf "Altmühlpokal" durch. Diese Veranstaltung diente der militärischen Förderung und war eine weitere Mittelpunktveranstaltung in der Kreisgruppe Mittelfranken Süd im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V.

Die ResK Anlautertal beteiligte sich mit einer Mannschaft:

SU d.R. Meindl Reinhard, Esselberg, HG König Sebastian, Greding, OG Gmelch Alfred, Heimbach, OG Ferstl Rudi, Neuzell

Zum Leitenden des Wettbewerbs wurde OTL d.R. Werner Ressel bestimmt. Start und Ziel war der Waldgasthof Heumöderntal in TREUCHTLINGEN.

Die Marschstrecke betrug ca. 15km im Raum TREUCHTLINGEN/WETTELSHEIM. Der Marsch erfolgte nach Koordinaten und Kartenausschnitte. Während des Marsches mussten verschiedene Aufgaben gelöst werden.

-Selbst- und Kameradenhilfe - hier musste ein die Mannschaften einen verwundeten
  Autofahrer aus dem Auto bergen und einen offenen Unterschenkelbruch sowie eine Kopfverletzung versorgen.
-Handgranatenzielwurf - werfen von Handgranaten durch Fenster und Tür in einer dargestellten Hausfront
-Scorelauf. Hier mussten 13 Punkte in Waldgebiet angelaufen werden.
-Waffendrill:
  Zerlegen und Zusammensetzen von Gewehr G3, Maschinengewehr MG1, Pistole P1 und Maschinenpistole MP in einer möglichst schnellen Zeit.
-Fahren mit dem Schlauchboot auf der Altmühl
-Überwinden einer Waldhindernisbahn
-Entfernungsschätzen von Schützengruppen in verschiedenen Entfernungen
- FM-Ausbildung - Inbetriebnahme des Funkgerätes SEM 35 und Absetzen einer Meldung an den Kompanie-Gefechtsstand.
  Die Meldung musste jedoch vorher verschlüsselt und und verschleiert werden. Auch war noch die Authentisierung gefragt.
-Ausfüllen eines Fragebogen über Fragen aus der Sicherheitspolitik und allgemeines militärisches Wissen.
-Umgang mit Karte und Kompass,
-Zeichnen einer Wegeskizze
-Zudem wurde die Zeit der gesamten Marschstrecke bewertet.

Die Siegerehrung wurde vom stellv. Kdr. VBK 63 Mittelfranken/Schwaben, OTL Weber, dem Leitenden des Wettkampfes, OTL Werner Ressel, dem Bürgermeister der Stadt Treuchtlingen sowie dem Kreisvorsitzenden der Kreisgruppe Mfr./Süd, HFw d.R. Werner Schröder durchgeführt.

 

      Sieger wurde die ResK Dinkelsbühl mit 356,2 Punkte
      2. ResK Anlautertal                    333.75 Pkt. 
      3. ResK Obermögersheim          312,15 Pkt.
      4. ResK Unterschwaningen         265.65 Pkt.
      5. ResK Lellenfeld                       228.2 Pkt.
      6. ResK Gunzenhausen                222,5 Pkt.

Kreisvorsitzender Werner Schröder überreichte noch an die siegreiche Mannschaft Dinkelsbühl noch den Wanderpokal "Altmühltal"

Insgesamt beteiligten sich leider nur 6 Mannschaften.

Neben Urkunde konnte die Mannschaft der ResK Anlautertal noch einen Pokal mit nach Hause nehmen.

Die Teilnehmer unserer Kreisgruppe bedanken sich herzlich für die Möglichkeit der Teilnahme und hoffen auf ein Wiedersehen.


 

Mil.-Pat. „Holledauer Pokal“ der ResK Leibersdorf

03.Juli 2004

Das Verteidigungsbezirkskommando 66 - Niederbayern führte in Zusammenarbeit mit der Reservistenkameradschaft LEIBERSDORF im VdRBw e.V. den Internationalen Militärwettkampf "Holledauer Pokal" in NIEDERBAYERN durch. Diese Veranstaltung diente der militärischen Förderung und war eine weitere Mittelpunktveranstaltung in der Bezirksgruppe Niederbayern im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. Aus der Kreisgruppe Obb/Nord beteiligten sich die ResK Anlautertal, ResK Beilngries, ResK Ingolstadt und ResK Gaimersheim.

Zum Leitenden des Wettbewerbs wurde OTL d.R. Rösch bestimmt. Start und Ziel war das Gasthaus "Zur Post" in VOLKENSCHWAND.
Der Wettkampf war in zwei Teile aufgeteilt. Der erste Teil bestand aus einem Marsch von ca. 15km im Raum VOLKENSCHWAND. Dieser erfolgte nach Koordinaten und Kartenausschnitte. Während des Marsches mussten verschiedene Aufgaben gelöst werden.
-Umgang mit Karte und Kompass, am Start mussten verschieden Punkte in die Karte mittels Taktischen Zeichen eingetragen werden.
-Checkpoint - Personenkontrolle an einem Kontrollposten am Eingang zum eigenem Lager in einem Auslandseinsatz.
-Selbst- und Kameradenhilfe - hier musste ein die Mannschaften einen verwundeten Soldaten aus einem Minenfeld bergen und versorgen.
-Aufklären am eigene Objekt - Beobachten eines Aufklärungsobjektes und Melden  erkannter Feindteile
 FM-Ausbildung - Inbetriebnahme des Funkgerätes SEM 70 und Absetzen einer Meldung an den Kompanie-Gefechtsstand. Die Meldung musste jedoch vorher verschlüsselt und verschleiert werden.
-Gefechtsdienst "Annähern an eigene Truppe". Der eigene Alarmposten wurde vom Feind überrannt und musste wieder befreit werden.
Zudem wurde die Zeit der gesamten Marschstrecke bewertet.
Der zweite Teil des Wettkampfes bestand aus einem Scorelauf. Hier mussten drei Punkte
im Gelände angelaufen werden. An jedem dieser Punkte war von einem Mannschaftsmitglied eine andere Aufgabe zu erfüllen und zwar Schießen mit dem Gewehr G3, Panzererkennung und Handgranatenzielwurf.
Zum Jagdrennen ging die beste Mannschaft aus dem ersten Teiles des Wettkampfes als erste an den Start. Die Mannschaft der ResK Anlautertal startete hier als fünfte Mannschaft.

Platzierungen:

1. Platz RK 1.Inf. München Nord

2. Platz RK Anlautertal

3. Platz RK Machtildshaus

weitere Platzierungen von Mannschaften der Kreisgruppe Obb. Nord:

6. Platz RK Gaimersheim

10. Platz RK Ingolstadt

15. Platz RK Beilngries

Insgesamt beteiligten sich 22 Mannschaften.

Alle Mannschaften erhielten eine Urkunde. Die ResK Anlautertal als 3. konnte noch einen Pokal mit nach Hause nehmen.


Besuch der ResK Beilngries im Marinestützpunk Wilhelmshaven

02.06. - 04.06.2004

Beilngries (une) "Backborddeck Achtung. Geschwaderkommandeur kommt an Bord!" Blechern erklang der Befehl aus dem Lautsprecher und die Matrosen an Deck erstarrten und machten Front zum Genannten. Als Höhepunkt zeigte sich beim dreitägigen Besuch der Reservisten beim Marinestützpunkt Wilhelmshaven das Einlaufen der Fregatte F 211 "Köln", die nach viermonatigem Einsatz im Rahmen des internationalen Kampfes gegen den Terrorismus (Operation ENDURING FREEDOM) in Djibuti am Horn von Afrika zurückkehrte. Es war ein beeindruckendes Bild, als die "Köln" unter den Klängen der Militärmusik am Kai anlegte und die an Deck angetretene auf das sehnlichste erwartete Besatzung von ihren winkenden Angehörigen begeistert begrüßt wurde. Der Aufenthalt in Wilhelmshaven war nach Befehl des Kommandeurs des Verteidigungsbezirkskommandos 65 München für die Beilngrieser zur dienstlichen Veranstaltung erklärt und im Rahmen der Freiwilligen Reservistenarbeit durchgeführt.

Die Reservisten bekamen dazu mit den Fregatten F 217 "Bayern", F 210 "Emden", F 209 "Rheinland-Pfalz" und F 218 "Mecklenburg-Vorpommern" sowie der noch unter Werftflagge fahrenden nagelneuen Fregatte F 219 "Sachsen" sechs der derzeit 13 größten schwimmenden Einheiten der Bundesmarine zu sehen. Dort wurde den Reservisten die Unterschiede zwischen den Fregattenklassen 122, 123 und auch der neuen Klasse 124 gezeigt und erklärt.

Oberbootsmann Michael Schulz von der Fregatte F 209 "Rheinland-Pfalz" führte die Kameraden zwei Stunden lang vom Bug bis zum Heck und vom Maschinenraum bis zur Brücke und erklärte die Aufgabenbereiche der eingesetzten Matrosen. Eindruckvoll war auch der Besuch des Marinearsenals, in dem viele ausgemusterte Boote und Schiffe, darunter die Zerstörer "Rommel", "Lütjens" und "Mölders" vor sich hin rosten und auf die Verschrottung warten. Nur der "Mölders" soll dieses Schicksal erspart werden denn sie soll ein Teil des ebenfalls von den Reservisten besuchten Deutschen Marinemuseums werden.

Eine einstündige Hafenrundfahrt in einer Marinebarkasse gab einen Überblick über die Größe des Stützpunktes, bei der Hauptbootsmann Heinz-Georg Wendel über die 4000-jährige Geschichte des Raumes um Wilhelmshaven bis zur Jetztzeit berichtete. Erwähnt wurde auch die wichtige Bedeutung des Hafens im 2. Weltkrieg und dem Neuaufbau der Bundesmarine.

Bei einem nicht geplantem Kurzbesuch auf der Fregatte F 217 "Bayern" konnte sich die bayerischen Reservisten mit Souvenirs eindecken.

Auch die Begleitumstände waren äußerst angenehm. Die Verpflegung war erstklassig, die Männer waren in der Kaserne einzeln untergebracht und man amüsierte sich über den Gruß "Moin, moin" auch am späten Nachmittag. Gewöhnungsbedürftig für die "alten" Soldaten in der Gruppe war allerdings das Auftreten von gerade in der schmucken Marineuniform zugegebenermaßen attraktiven weiblichen Soldaten vom Matrosen bis zur Stabsärztin nicht nur an Land, sondern auch auf den besuchten Schiffen in allen Verwendungsbereichen.

Alle teilnehmenden Reservisten waren nach diesen 3 Tagen voll mit neuen und auch überwältigenden Eindrücke am 04.06.2004 wieder Zuhause eingetroffen und alle sprachen von einem unvergesslichem Erlebnis.

Crew 06/2004*

Fregatte F 217 "Bayern"

Auf der Brücke der "Reinland Pfalz" wird den Erklärungen gelauscht

*v.l.n.r.: SG Röglin Stefan, OLt Nester Bernd, OFw Schöpf Michael, OMT Scholz Siegfried,

OG Wittmann Robert, HFw Beitler Leonhard, HG Gust Jürgen, HFw Pfaller Alois

Teilnehmende ResK: Beilngries, Ingolstadt und Illmried-Ilmmünster


Kreiswettkampf Beilngries 2004

24.04.2004 (bn/jg)

Dies war ein erfolgreicher Tag. Die Reservistenkameradschaft (ResK) Beilngries hat in ihrem Wettkampf die neue Konzeption für Reservisten mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen für die Bundeswehr konsequent und erfolgreich umgesetzt. Dies war ein Wettkampf im Sinne des Kommandeurs des Verteidigungsbezirkskommandos (VBK) 65 München, Oberst Friedrich Wilhelm Wefelmeier, und ich bin von der Aufgabenstellung, der Vorbereitung und der Durchführung sehr angetan. Großer Dank gebührt den Organisatoren, den vielen Helfern und natürlich auch den Wettkampfteilnehmern, die geistig und körperlich auch im olympischen Gedanken um einen der vorderen Platz gekämpft haben." Lobende Worte fand der neue Stabsoffizier für Reservisten beim VBK 65 München, Oberstleutnant Johann Baars, am Samstag vor mehr als 200 Teilnehmern und Helfern nach der 29. Militärpatrouille, die zugleich als Wettkampf der Kreisgruppe Oberbayern Nord im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr durchgeführt wurde. Die Ausgangslage war mit "Die Bundeswehr verstärkt die NATO bei ihren internationalen Einsätzen. Ihr Aufgabenbereich ist dabei die Friedenssicherung und die Überwachung der Rücksiedelung der Zivilbevölkerung. Bei den Einsätzen herrscht ständige Bedrohung durch terroristische Handlungen sowie Gefahr durch die seit den Kriegshandlungen noch im Einsatzgebiet befindlichen Minen", den neuen Aufgaben der Bundeswehr angepasst. Dazu waren bei der Station "Rules of Engagement – ROE" rückkehrwillige Zivilisten zu schützen und verfolgende Aggressoren zu bekämpfen, an einem Checkpoint ein Fahrzeug nach Waffen zu durchsuchen und bei der Station "Explosive Ordinance Disposal – EOD" in einem abgesperrten Bereich Minen und andere Sprengmittel aufzufinden und zu identifizieren. Auf dem etwa zwölf Kilometer langen Parcours waren auch traditionelle Aufgaben wie das Überwinden einer Hindernisbahn und eines Seilsteges, das Versorgen eines unter Schock stehenden brandverletzten Autofahrers und das Absetzen und Entschlüsseln von Funksprüchen zu bewältigen. Um die Selbstverteidigung nicht zu vernachlässigen, mussten die Teilnehmer die richtige Handhabung von Gewehr G36, Maschinengewehr und Panzerfaust zeigen. Beim Schießen mit Pistole im vereinseigenen Schießkeller, beim Eilmarsch und beim Schlauchbootfahren ging es um wertvolle Punkte.

 

Siegerfoto geehrte Mitglieder
überqueren des Seilsteges San -Station

 

Die Siegerehrung nahmen der Kreisgruppenvorsitzende, Oberstleutnant Werner Bauer, Bürgermeister Uhl und der Vorsitzende der ResK, Hauptfeldwebel Alois Pfaller, vor. Bei der Wertung innerhalb der Kreisgruppe belegte Platz eins die ResK Gaimersheim mit 2241Punkten, gefolgt von Anlautertal I (2171) und Anlautertal II (1997). Beste Reservistenmannschaft war die 1./Infanterie ResK München Nord mit 2391 Punkten, sie nahm auch den Wanderpokal Altmühltal für das schnellste Schlauchbootfahren und die besten Schießergebnisse mit nach Hause. Bei den drei aktiven Mannschaften gewann das Gebirgsjägerbataillon 231 aus Reichenhall mit 2004 Zählern.

Bild oben rechts: Die Obergefreiten Richard Meier und Robert Wittmann sowie Hauptgefreiter Alois Merkl erhielten im Auftrag von Wehrbereichskommandeur IV, Generalmajor Justus Gräbner, von Oberstleutnant Baars das Reservistenverdienstabzeichen überreicht.


Ausbildungsbiwak der Kreisgruppe

19.-21.03.2004

Vom 19.-21.03.2004 führte die Kreisgruppe in der Pionierkaserne Münchsmünster ein Ausbildungsbiwak für Wettkämpfer durch.

Unter der Leitung von Leutnant d.R. Patrick Pfeffer wurde den ca. 140 Teilnehmern allerhand geboten.

Zivil-Militärische Zusammenarbeit - hier Deichbau

Angefangen hat alles mit einem kleinen Waffendrill und anschließendem Nachtorientierungsmarsch. Es folgten am nächsten Tag noch die Stationen:

AGSHP - Schießen, EOR (Mineawerness), Spähtrupp im Rahmen von ROE (Rules off Engagement), SAN mit ROE, GPS-Ausbildung, Checkpoint, Hindernisbahn mit Überwinden von Seilstegen und Hinderniswand mit Handgranatenwerfen und eine Station mit Zivil-Militärische Zusammenarbeit z.B. Deichsicherung.

EOR (Mineawerness)

So erhielten die Wettkämpfer auch einen Einblick in die Neuorientierung der Bundeswehr und die dort geforderten Aufgaben. Es war für viele ein ereignis- und lehrreiches Wochenende im Kreise vieler Kameraden. Nicht zu unterschätzen das Kennenlernen der sonst als Wettkämpfer gegeneinander antretenden Mannschaften. Selbst das Stube und Revierreinigen am Abreisetag beeindruckte durch Kameradschaftlichkeit an allen Ecken und Enden.

Spähtrupp im Rahmen von ROE (Rules off Engagement)

Somit kann das zum ersten mal durchgeführte Ausbildungsbiwak der Kreisgruppe Oberbayern Nord als voller Erfolg gewertet werden und alle Teilnehmer und Funktioner sprachen sich dafür aus, in 2005 das ganze zu wiederholen.

Der Vorstand bedankt sich bei allen Teilnehmern und besonders bei den Funktionern, dem Organisationsteam, dem Feldwebel für Reservistenarbeit SFw Anton Schneider, der Freiwilligen Feuerwehr Wackerstein und beim Kreisverband Pfaffenhoffen des Roten Kreuzes für die tatkräftige Unterstützung.

 Checkpoint - Fahrzeugkontrolle


Mil.-Pat. „20. Wintermarsch“ ResKam Neuburg 2004

14.02.2004

VBK 65- Oberbayern und Standortkommandatur München führte in Zusammenarbeit mit der Reservistenkameradschaft NEUBURG/DONAU im VdRBw e.V. den „20. Wintermarsch „ durch. Diese Veranstaltung war die erste Mittelpunktveranstaltung in der Kreisgruppe Obb/Nord im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V.

Zum Leitenden des Wettbewerbs wurde OTL d.R. Hermann Hauck bestimmt. Die Marschstrecke betrug ca. 17 km im Raum Neuburg - Laisacker - Riedensheim - Bittenbrunn. Start und Ziel war das RK-Heim der RK-Neuburg in der Lassigny Kaserne in Neuburg. Der Marsch erfolgte nach Koordinaten und Kartenausschnitte. Ein Teil der Strecke wurde auf der Donau mit S-Booten zurückgelegt, was ein besonderes Erlebnis war. Während des Marsches mussten verschiedene Aufgaben gelöst werden.

-Schießen mit der Luftpistole und Luftgewehr

- Erkennen von nicht zur Wirkung gelangter Kampfmittel mit entsprechender Meldung

- Waffendrill – durcheinander liegende Waffenteile mussten schnellstmöglich zu funktions-

fähige Waffen .- MG3, G3, MP und P8 zusammengesetzt werden.

- Schnellstmögliches Überwinden eines Geländeeinschnittes über einen Seilsteg

- San-Station (Theorie)

- Werfen mit Übungshandgranaten.

- Schießen mit Gewehr G3 auf  Ringscheiben.

- Fahrzeugerkennung

- Tragen von Panzerabwehrminen auf einer Waldhindernisbahn.

Vor der Siegerehrung begrüßte der Vorsitzende der ResK Neuburg, OFw d.R. Gerd Hausmann den Kreisvorsitzenden der Kreisgruppe Obb/Nord. Werner Bauer , den stellv. Bez.-Vorsitzenden von Obb, Alois Paulus sowie Mitglieder von der ResK Bad Segeberg, zu der die ResK Neuburg kameradschaftliche Beziehungen unterhalten. Er bedankte sich auch bei Fw für Reservistenarbeit, SFw Anton Schneider für die Unterstützung. Sein Dank galt auch den unterstützenden Truppenteile, vor allem dem Jagdgeschwader 74 Mölders für die materielle Unterstützung.

Die Siegerehrung wurde vom Gesamtleitenden der Veranstaltung,

Es beteiligten sich insgesamt 134 Mannschaften und erhielten für die Leistung eine Urkunde.

Die ersten 3 Mannschaften erhielten Pokale mit Medaillen und Urkunden.

Zudem konnte die ResK Anlautertal den von Ihr im vorletzten Jahr für den Zweitplatzierten gestifteten Wanderpokal auch 2004 verteidigen.

Bei der Siegerehrung sprach OTL d. R. Bauer den verantwortlichen der ResK Neuburg Dank und Anerkennung für die hervorragende Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung aus.

OTL Hermann Hauck durchgeführt und brachte folgendes Ergebnis:

1. ResK Ingolstadt I                           601,50 Pkt.

2. ResK Anlautertal II                        563,61 Pkt.

3. ResK Fallschirmjäger Donautal       506,31 Pkt

4. ResK Eichstätt                               484,90 Pkt.

5. ResK Beilngries                              482,85 Pkt.

6. ResK Mörnsheim                           471,12 Pkt.

7. ResK Fallschirmkam. Ingolstadt      467,30 Pkt.

8. ResK Segeberg                              465,89 Pkt.

9. ResK Pfaffenhofen                        463,88 Pkt.

10. ResK Anlautertal I                        446,51 Pkt.

11. ResK Klingsmoos                         431,49 Pkt.

12. ResK Ingolstadt II                         421,94 Pkt.

13. JG 74 "Mölders"                            419,38 Pkt.

14. ResK Rennertshofen                     413,00 Pkt.