Berichte und Veranstaltungen 2007

der Kreisgruppe Oberbayern Nord


Silvesterschiessen ResK Beilngries

31.12.2007

Das traditionelle Silvesterschießen der Reservistenkameradschaft in der eigenen Anlage  war mit 91 ehemaligen und aktiven Soldaten sowie mehreren Gästen sehr gut besucht.

Auch Oberstleutnant Willibald Schels vom Kreisverbindungskommando Eichstätt, Hauptmann Uwe Wesemeyer von der Pionierschule München und der Feldwebel für Reservistenangelegenheiten in Ingolstadt, Stabsfeldwebel Franz Bichler, zeigten ihre Verbundenheit mit den Beilngriesern. Geschossen wurde mit der Pistole P 8 auf die 10-er Ringscheibe sowie mit dem Kleinkalibergewehr auf eine Schützenscheibe. Zum Leiter der dienstlichen Veranstaltung im Auftrag des Landeskommandos Bayern war Hauptfeldwebel Thomas Pfennig bestimmt worden.

Neben der Schießausbildung wurde Stationsausbildung an der Pistole P 8 und am Gewehr G36 sowie eine Einweisung in das Ausbildungsgerät AGDUS durchgeführt. Hauptfeldwebel Pfennig gab mit Stabsfeldwebel a. D. Anton Schneider (82 von 100 möglichen Ringen), Feldwebel Robert Streller (63), Fördermitglied Matthias Dürrer (63) und Oberfeldwebel Michael Schöpf (62) die besten Pistolenschützen bekannt. Höhepunkt des Tages war das Ausschießen der vom Vorjahressieger Jochen Schmidtner gestifteten Scheibe. Den besten Schuss mit dem alten Kleinkalibergewehr gab Obergefreiter Franz Kastner vor Oberleutnant Hermann Gnugesser, Obergefreitem Richard Meier und Stabsfeldwebel Anton Schneider ab. Vorsitzender Hauptfeldwebel Alois Pfaller und stellvertretender Vorsitzender Michael Schöpf gratulierten den erfolgreichen Schützen und ehrten Oberleutnant Michael Petri, Hauptfeldwebel Wolfgang Schneider, Unteroffizier Jürgen Gust, die Hauptgefreiten Waldemar Kryschak und Christian Gallus sowie die Obergefreiten Max Burger und Franz Kastner für zehnjährige und Oberfeldwebel Ernst Roth, Hauptgefreiten Peter Wittmann und Obergefreiten Robert Wittmann für 25-jährige Mitgliedschaft.

Von Bernd Nester


1. Meisterschaft im Schießen 2007 der RAG Obb/Nord

Die Reservisten-Arbeitsgemeinschaft (RAG) Schießen der Kreisgruppe Oberbayern/Nord im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw) e.V. führte auf den Schießständen des Schützenvereins Gerolfing die 1. Kreismeisterschaft durch. Die Vorbereitung und die Leitung dieses Schießens lag in den Händen des Vorsitzenden der RAG-Schießsport, Roland Stelz von der ResK Mörnsheim.

Es wurden vier Disziplinen jeweils auf 10-er Ringscheibe geschossen, u. zwar Halbautomatisches Sportgewehr und Repetiergewehr jeweils auf 100m Entfernung sowie Gebrauchsrevolver und Gebrauchspistole auf 25m Entfernung.

Die Siegerehrung wurde vom Leitungsteam vorgenommen und bracht folgendes Ergebnis:

Halbautomatisches Sportgewehr:

1. Hopfner Josef, ResK Anlautertal 268 Ringe

2. Meyer Friedrich, ResK Anlautertal 258 Ringe

3. Stelz Roland, RAG Obb/Nord 240 Ringe

Repetiergewehr:

1.  Reimer Gerhard, ResK Gaimersheim 282 Ringe

2.  Rußer Anton, ResK Eichstätt 258 Ringe

3. Straßer Helmut, ResK, Kösching 236 Ringe

Gebrauchspistole:

1. Ostertag Andreas, ResK Eichstätt 253 Ringe

2. Bergmoser Christian, ResK Kösching 194 Ringe

3. Stengl Manfred, ResK Theising 165 Ringe

Revolver:

1. Gruber Heinz, ResK Ingolstadt 282 Ringe

2. Eberle Johann, ResK Anlautertal 263 Ringe

3. Neumeier Hubert, ResK Anlautertal 260 Ringe

Mannschaften:

1. ResK Gaimersheim Reimer Gerhard/Renger Wolfgang 542 Ringe

2. ResK Anlautertal Hopfer Josef/Eberle Johann 531 Ringe

3. ResK Eichstätt Ostertag Andreas/Rußer Anton 511 Ringe

Es beteiligten sich insgesamt 36 Schützen. Alle teilnehmenden Schützen und Mannschaften erhielten für die Leistung eine Urkunde.

Die drei Erstplatzierten jeder Wertungsgruppe erhielten Pokale und Urkunden.


Herbstmarsch Anlautertal 2007

28.10.2007

(mss) Ein Spähtrupp der Bundeswehr rückt vorsichtig in Richtung Burgruine Rundeck vor, trifft auf Minen und gegnerische Kräfte, die sich im Gemäuer verschanzen und das Feuer eröffnen. Schiedsrichter beobachten das Verhalten und Vorgehen der Gruppe akribisch genau und bewerten entsprechend. „Aufgaben und Wettkampfstrecke sehr anspruchsvoll, Leistungsfähigkeit und Einsatz der 16 teilnehmenden Mannschaften überzeugend“, resümierte Oberstleutnant Werner Bauer, beauftragte Dienstaufsicht und Vorsitzender der Kreisgruppe Oberbayern-Nord bei der Siegerehrung beim 18. „Herbstmarsch“ in Erlingshofen. Dieses Lob galt gleichermaßen den Organisatoren der veranstaltenden Reservistenkameradschaft Anlautertal als auch den Wettkämpfern. Die überregionale Veranstaltung gehört neben den Wettkampftagen in Neuburg und Beilngries zu den größeren dieser Art im Bezirk Oberbayern-Nord. Der Dorfplatz wurde zum Anlaufpunkt für rund 100 Soldaten aus ganz Bayern. Mit Karte und Kompass ausgestattet, mussten die Mannschaften eine mehr als 12 Kilometer lange Berg-und-Tal-Strecke im Raum Erlingshofen-Altdorf-Maierfeld-Niefang mit vielen Zusatzaufgaben meistern. Generalstabsmäßig wurden die Wegstrecke und die Forderungen an den zehn Stationen entlang der Route von Stefan Gmelch, Michael Schönberger und Ludwig Stumpf ausgetüftelt. Die Gastgeber mit ihrem Vorsitzenden Alfred Gmelch bewiesen einmal mehr jede Menge Organisationstalent bei der Durchführung. Mut und Ausdauer waren gefragt bei den Stationen Seilsteg, Hindernisbahn und Eilmarsch. Beim Seilsteg musste die Anlauter bei Altdorf zweimal überquert werden, hier hatte München-Land die Nase vorn.

Bei der Hindernisbahn im Wald bei Niefang bekam Beilngries die meisten Punkte. Eichstätt und Obermögersheim erreichten beim Eilmarsch die volle Punktzahl. Praktische und theoretische Kenntnisse waren gefragt bei Kampfmittelerkennung, Waffendrill, Sanitätsdienst, verteidigungspolitische Fragen zum Einsatz der Bundeswehr im Ausland, Einsatz von Funkgeräten, Handgranatenwerfen unter Gefechtsbedingungen, sowie Fahrzeug- und Personenkontrollen nach Kriegsvölkerrecht an einem Checkpoint. Hauptmann Johannes Bayer, Leiter der Veranstaltung, freute sich beim Abschlussappell im Fackelschein am Sportplatz über die durchwegs positive Resonanz bei den Wettkämpfern. Vorsitzender Alfred Gmelch bedankte sich bei den benachbarten Kameradschaften für die Unterstützung bei der Durchführung, bei den RK-Damen nach dem Motto „ohne Mampf kein Kampf“, die für das leibliche Wohl sorgten und beim neuen zuständigen Feldwebel für Reservistenarbeit Franz Bichler, der mit seinem Vorgänger Anton Schneider diese Veranstaltung mitorganisierte. Eindeutig fiel das Endergebnis aus: Nach einem ereignisreichen Tag mit vielen Höhepunkten gingen die Siegerpokale und Medaillen für die drei Erstplatzierten allesamt nach München. Für Gaimersheim blieb der vierte Platz, Beilngries wurde siebter, Wackerstein landete auf Rang zehn und Eichstätt belegte den 12. Platz. Den Wanderpokal für die Besten aus den Stationen Seilsteg und Verteidigungspolitische Fragen nahm München-Land mit nach Hause.

Gruppenführer beim einweisen


Altmühlpokal 2007

14.Juli 2007

Die Kreisgruppe Mittelfranken Süd im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr führte im Raum Meinheim – Markt Berolzheim – Kurzenaltheim den Reservistenwettkampf „Altmühlpokal 2007“ durch. Für die Planung und Ausrichtung war die Reservistenkameradschaft Meinheim verantwortlich. Die Leitung dieser Veranstaltung lag in den Händen von Oberleutnant Westphal.

Natürlich sind wir mit dem Ziel nach Meinheim gekommen, den im vorigen Jahr gewonnen Wanderpokal zu verteidigen. Dass wir nun aber gleich einen Doppelsieg erringen konnten, ist um so erfreulicher. Wichtiger für uns ist jedoch, die gute Kameradschaft zur Kreisgruppe Mittelfranken Süd zu pflegen“, so Vorsitzender der Reservistenkameradschaft Anlautertal Alfred Gmelch bei der Siegerehrung.

Vom Start weg ging es zum Dorfweiher, Dort musste mit einem Schlauchboot ein „Achter“ auf Zeit gerudert werden. Bei der nächsten Station am Waldrand  galt es einen „Alarmposten“ abzulösen. Hier wurde das richtige Verhalten und das Übergabegespräch bewertet.  Auf der Station „Entfernungsschätzen“ auf einer Anhöhe bei Oberweiler waren verschiedene Entfernungen im Gelände sowie Marschkompasszahlen zu ermitteln.

Unterwegs waren noch Fragen zur Sicherheitspolitik und allgemeinem militärischem Wissen zu beantworten sowie Panzer und Flugzeuge auf  Fotos zu erkennen. Bei der Aufgabe Selbst- und Kameradenhilfe wurde die richtige Vorgehensweise bei einem Verkehrsunfall abgefragt. Mut mussten die Wettkämpfer zeigen, als diese auf einem doppeltem Seilsteig einen Steinbruch in luftiger Höhe schnellstmöglich zu überwinden hatten. Aufmerksamkeit war gefordert, als die Mannschaften als ein „Spähtrupp“ versprengte feindliche Kräfte  aufzuspüren hatten. Auch  Minen und versteckte Ladungen waren zu erkennen. Weiter war ein Funkspruch zu verschleiern und zu verschlüsseln. Schnelligkeit war gefordert, als es beim „Leben im Felde“ galt, eine Feuerstelle einzurichten  und ein 2-Mannzelt aufzubauen. Auf dem Weg dorthin musste die Staatsstraße in einem Wasserdurchlaufrohr unterquert werden.

Zum Abschluss galt es noch, mit dem Luftgewehr möglichst ins „Schwarze“ zu treffen. An dem Leistungsvergleich nahmen insgesamt sieben Mannschaften teil. Die Reservistenkameradschaft Anlautertal aus unserer Kreisgruppe beteiligte sich mit zwei Mannschaften.

Sieger wurde die Mannschaft Anlautertal II mit 630 Punkte vor Anlautertal I mit 610 Punkte.

Den dritten Platz erreichte mit 520 Punkte die Reservistenkameradschaft Unterschwaningen.

Bei der Siegerehrung erhielten alle Mannschaften  vom Kreisvorsitzenden der Kreisgruppe, Oberleutnant Schüller Urkunden ausgehändigt. Die drei erstplatzierten Mannschaften erhielten dazu noch Pokale.

So konnten die „Anlautertaler“ mit zwei Pokale und den Wanderpokal für den Gesamtsieger die Heimreise antreten.


Pistolenschießens in Au i. d. Hallertau

28.07.2007

auch 2007 wurde das Pistolenschiessen in Au erfolgreich und mit großer Teilnehmerzahl durchgeführt. Die ersten 3 Plätze wurde folgendermaßen belegt:

1    Fö Scholz Roger SSK HAWK-Bullets 1   66   30 36
2   OG Moll Alfred RK Reichertshausen 1   66   24 42
3   Uffz Stadlbauer Thomas RK Reichertshausen 1   62   34 28

Die restlichen Platzierungen können hier als Exceldatei runtergeladen werden: Ergebnissliste


29. Schanzerpokalschießen ResK-Ingolstadt

30.06.2007

Das Landeskommando BAYERN,  München führte in Zusammenarbeit mit der Reservistenkameradschaft INGOLSTADT im VdRBw e.V. auf der Standortschießanlage STAMMHAM ein Schießen mit Handwaffen der Bundeswehr durch. Die Ergebnisse wurden als Übung für das  „29. Schanzerpokalschießen „ gewertet. Diese Veranstaltung ist eine Mittelpunktveranstaltung im Bereich "Schießen mit Handwaffen der Bundeswehr" in der Kreisgruppe Obb/Nord im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V.

Zum Leitenden des Wettbewerbs wurde Oberstleutnant d.R. Werner Bauer bestimmt. Geschossen wurde mit dem Gewehr G36 auf 250m liegend freihändig auf Klappfallscheiben und mit dem MG 3 auf Geländescheiben. Die Siegerehrung wurde vom Vorsitzenden der ResK Ingolstadt, Stabsunteroffizier  d.R. Rudolf Manhart  und vom Leitenden des Schießens und Kreisvorsitzenden, OTL d.R. Werner Bauer  vorgenommen und brachte folgendes  Ergebnis:

                          1.  ResK Reichertshausen                 157 Pkt.

  2.  ResK Beilngries                            136 Pkt.

                                     3.   ResK Au/Hallertau                        134 Pkt.

4.  ResK Hebrontshausen                 128 Pkt 

5.  ResK Anlautertal RAG                   122 Pkt.

                                     6 . ResK Anlautertal                            119 Pkt.

Es beteiligten sich insgesamt 37 Mannschaften, davon 16 von Reservistenkameradschaften aus der Kreisgruppe Obb/Nord und 21 Mannschaften von Kriegervereine aus dem Kreisverband Ingolstadt. In der Wertung „Kriegervereine“ siegte KSV Weichering mit 146 Punkte. Alle teilnehmenden Mannschaften erhielten für die Leistung eine Urkunde.

Die ersten 5 Mannschaften jeder Wertungsgruppe erhielten Pokale und Urkunden.


Kreiswettkampf Beilngries 2007

28.04.2007

Bei der 32. Militärpatrouille zeigten die Wettkämpfer Können, Köpfchen und Kondition – Ausbildungsziel: Schutz der wehrlosen Bevölkerung

 "Dieser Reservistenwettkampf  hat uns wegen seiner perfekten Organisation, der professionellen Planung und Durchführung und dem begeisternden Einsatz der Wettkämpfer und Funktioner sehr beeindruckt. Die differenzierten Anforderungen an den einzelnen Stationen orientieren sich an den derzeitigen Herausforderungen der Bundeswehr in ihren Einsätzen auch im Ausland. Der Ausbildungsstand ist erfreulich hoch. Dabei darf nicht vergessen werden, dass alles militärische Handeln, besonders das der Reservisten,  schließlich zum Schutz von Zivilpersonen dient. Es war das Beste, was wir bisher gesehen haben.“ Lobende Worte fanden Oberstleutnant Willibald Schels vom Kreisverbindungskommando (KVK) Eichstätt, Major Sebastian Stiemke vom KVK Ingolstadt und Major Helmut Jericho, Inspektionschef an der XVI. Führungsunterstützungsschule Lager Lechfeld bei der 32. Militärpatrouille, die zugleich als Wettkampf der Kreisgruppe Oberbayern-Nord im Verband der Reservisten der deutschen Bundeswehr durchgeführt wurde. Die Flugabwehrraketengruppe 23 aus Manching - Oberstimm und die Pionierschule Ingolstadt hatten die Veranstaltung wie im Vorjahr mit Material und Personal unterstützt und der leitende Offizier, Kreisgruppenvorsitzender Oberstleutnant Werner Bauer zeigte sich besonders von den Leistungen der ausrichtenden Reservistenkameradschaft (ResK) Beilngries und der 14 teilnehmenden Mannschaften sowie von der Integration von Polizei, Feuerwehr, dem Roten Kreuz, der Wasserwacht, dem Technischen Hilfswerk Ingolstadt und der Stadt Beilngries in die Veranstaltung beeindruckt.

Der Wettkampf war von Stabsfeldwebel Jürgen Bickelein, dem ehemaligen Feldwebel für Reservistenangelegenheiten beim Verteidigungsbezirkskommando 65 München, jetzt Landeskommando Bayern, Stabsfeldwebel a. D. Anton Schneider, Oberfeldwebel Ernst Roth und weiteren Spezialisten vorbereitet worden. Die Ausgangslage war mit "Die Aufgaben der an der Übung beteiligten Einheiten der Bundeswehr ist die Friedenssicherung und die Überwachung der Rücksiedelung der Zivilbevölkerung unter ständiger Bedrohung durch terroristische Überfälle und durch die seit den letzten Kriegshandlungen verbliebenen Kampfmittel und Minen. Dabei soll der Ausbildungsstand der Reservisten im Rahmen von Stationsausbildungen überprüft werden." Dazu waren an einem Checkpoint ein Fahrzeug und Insassen nach Waffen zu durchsuchen und bei der Station „Mine Awareness“ in einem abgesperrten Bereich Minen und andere Sprengmittel aufzufinden und zu identifizieren. Auf dem etwa 14 Kilometer langen Parcours waren auch traditionelle Aufgaben wie das Überwinden einer Hindernisbahn und eines Seilsteges über die Altmühl, das Versorgen und Retten eines bewusstlosen Lenkers aus einem brennenden Fahrzeugs und das Absetzen und Entschlüsseln von Funksprüchen zu bewältigen. Richtige und angepasste Reaktion war bei der Station „Rules of Engagement“ zum Schutz von Zivilpersonen vor verfolgenden Terroristen gefragt. Um die Fähigkeit zur Selbstverteidigung nicht zu vernachlässigen, mussten die Teilnehmer die richtige Handhabung von Faustfeuerwaffen beim Schießen auf der Duellanlage mit Pistole im vereinseigenen Schießkeller demonstrieren und Aufgaben zur ABC-Abwehr und zum Selbstschutz lösen. Beim Eilmarsch, auf der Hindernisbahn, beim Scorelauf und beim Schlauchbootfahren auf dem Kratzmühlsee floss bei den herrschenden Temperaturen so mancher Schweißtropfen. Auch aktuelle Fragen zur Geschichte, zur Verteidigungspolitik und zur Europäischen Union waren zu beantworten.

 

Die Siegerehrung nahmen Kreisgruppenvorsitzender Oberstleutnant Werner Bauer, der Vorsitzende der ResK, Hauptfeldwebel Alois Pfaller sowie Bürgermeister Franz Xaver Uhl  vor. Bei der Wertung für alle teilnehmenden Mannschaften belegte Platz eins die ResK Haar-Ottobrunn I mit 2329 Punkten, gefolgt von der Reservistenarbeitsgemeinschaft Oberfranken (2319) und ResK Anlautertal (2209). Die weiteren Plätze belegten die ResK Gaimersheim, ResK Markt Schwaben, 1./Infanterie ResK München-Nord I, die Mannschaft der XIV. Führungsunterstützungsschule Lager Lechfeld, ResK Deining, ResK Neuburg/Donau, ResK Haar-Ottobrunn II, 1./Infanterie ResK München-Nord II, Fallschirmjägerkameradschaft Ingolstadt und ResK Erding/Landeskriminalamt München. Innerhalb der Kreisgruppe Oberbayern-Nord führte Anlautertal vor Gaimersheim und Neuburg/Donau. Besonders hervorgehoben wurden die Leistungen der mit einem Durchschnittsalter von 62 Jahren teilnehmenden „Seniorenmannschaft“ der Fallschirmjägerkameradschaft Ingolstadt. Den Wanderpokal Altmühltal für das schnellste Schlauchbootfahren und die besten Schießergebnisse nahm die ResK Gaimersheim mit nach Hause. Bürgermeister Franz Xaver Uhl überreichte Pfaller als Anerkennung für die erbrachten Leistungen und als Ersatz für den vergossenen Schweiß einen Gutschein über zwei Fässer „flüssige Nahrung“. Oberstleutnant Werner Bauer beförderte zusammen mit dem neuen Feldwebel für Reservistenangelegenheiten beim Landeskommando Bayern, Stabsfeldwebel Franz Bichler und Stabsfeldwebel a. D. Anton Schneider zur allgemeinen Freude den bewährten Militärkraftfahrer Roman Scheitler direkt vom Obergefreiten zum Stabsgefreiten.


23.Wintermarsch Reservistenkameradschaft Neuburg/Donau

10.03.2007

 Das Landeskommando Bayern führte in Zusammenarbeit mit den „Hausherren“ von der Reservistenkameradschaft Neuburg diese erste Mittelpunktveranstaltung im Kreis Oberbayern Nord in diesem Jahr durch. Insgesamt gingen 13 Mannschaften  an den Start.  Die Marschstrecke betrug 12 Kilometer im Stadtgebiet Neuburg und entlang der Donau im Raum Neuburg – Joshofen. Es musste sich nach Koordinaten und Kartenausschnitten orientiert werden. Auf dem Marschweg waren Pappkameraden etwas versteckt aufgestellt, die es zu finden galt. Dazwischen gab's verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Dazu gehörten das Schießen mit der Luftpistole, Beantworten von Fragen zur Waffenkunde und Sicherheitspolitik. Eine weitere Aufgabe war aus dem Feuerlöschwesen zu erfüllen. Hier mussten die Mannschaften eine Saugleitung kuppeln und eine brennende Puppe löschen. Auf dem weiteren Patrouillenweg stießen die Wettkämpfer auf  einen verletzten "Kameraden". Dieser musste  Versorgt und zum Krankenwagen gebracht werden. Auch ein Waffendrill, an dem durcheinander liegende Waffenteile von verschiedenen Waffen zu sortieren und zu funktionsfähige Waffen in einer schnellstmöglichen Zeit zusammenzusetzen waren durfte nicht fehlen. Auf einer weiteren Station mussten Handgranaten in vorgegebene Ziele geworfen werden. Ein besonderer Höhepunkt war das Übersetzen und das Fahren mit dem S-Boot auf der Donau. Dabei mussten verschiedene am Ufer aufgestellte Fahrzeuge und Flugzeuge erkannt werden.

Weiter war das  Erkennen von nicht zur Wirkung gelangter Kampfmittel mit entsprechender Meldung gefordert und das Gelände musste entsprechen abgesperrt werden. Nachdem die Wettkämpfer bereits 10km der  Strecke  hinter sich hatten, mussten beim Überwinden eines Geländeeinschnittes mittels eines Seilsteg nochmals alle Kraftreserven mobilisiert werden.

 Zur Siegerehrung begrüßte der Vorsitzende der RK Neuburg, Gerd Hausmann  den Kreisvorsitzenden von Oberbayern Nord, Oberstleutnant Werner Bauer. Sein besonderer Gruß galt wieder den Mitgliedern der Patenkameradschaft Bad Segeberg, die wieder mit einer Mannschaft mitkämpfte. Er bedankt sich bei dem THW Neuburg, Wasserwacht Neuburg und der Freiwilligen Feuerwehr Neuburg sowie beim Jagdgeschwader 74 für die personelle und materielle Unterstützung. Weiter bedankte er sich bei Hauptfeldwebel Roland Angerer, in dessen Händen die Planung und Organisation dieses Wettkampfes lag.

Der Gesamtleitende der Veranstaltung Oberstleutnant  Hermann Hauck und der Vorsitzende der RK Neuburg, Gerd Hausmann überreichten an die drei Erstplatzierten Pokale und Urkunden . Sieger wurde die Mannschaft 1./Inf. RK München Nord III mit 704,78 Punkte. Den 2. Platz belegte die Mannschaft RK Gaimersheim mit 679,11 Punkte vor der Mannschaft Fallschirmjäger Donautal mit 651,62 Punkte. Mit einem Rückstand von 0,8 Punkte belegte die Mannschaft   I der RK Anlautertal den undankbaren 4.  Platz. Die Siegermannschaft konnte noch den Wanderpokal der Stadt Neuburg entgegennehmen.