Berichte und Veranstaltungen 2008

der Kreisgruppe Oberbayern Nord


Silvesterschiessen der RK Beilngries

 31.12.2008

Beilngries (nes) Beim traditionellen Silvesterschießen der Reservistenkameradschaft (ResK) in der eigenen Anlage im Wagnerkeller gratulierte der Vorsitzende, Hauptfeldwebel Michael Schöpf, dem ehemaligen Feldwebel für Reservistenangelegenheiten, Anton Schneider, zur Beförderung zum Oberstabsfeldwebel und bedankte sich bei allen aktiven Mitgliedern für die Unterstützung bei den vielen Veranstaltungen während des Jahres. Schöpf freute sich über die zahlreiche Teilnahme von 90 aktiven und ehemaligen Soldaten sowie von Gästen der Feuerwehr, des Roten Kreuzes und der Polizei. Auch die stellvertretenden Kommandeure der Kreisverbindungskommandos Ingolstadt und Eichstätt, Major Sebastian Stiemke und Oberstleutnant Martin Hajek, Gert Schmidt, ehemaliger „Spieß“ der Pateneinheit, der aufgelösten Begleitbatterie 4 in Hemau und Obergefreiter Alfred Gmelch, Vorsitzender der ResK Anlautertal, zeigten ihre Verbundenheit mit den Beilngriesern. Geschossen wurde mit der Pistole P 8 auf die 10-er Ringscheibe sowie mit dem vereinseigenen Kleinkalibergewehr auf eine Schützenscheibe. Zum Leiter der dienstlichen Veranstaltung im Auftrag des Landeskommandos Bayern in München war Hauptfeldwebel Thomas Pfennig bestimmt worden, die Dienstaufsicht hatte Hauptmann Uwe Wesemeyer, künftig an der Pionierschule in Ingolstadt.

Hauptfeldwebel Schöpf gab mit Oberstabsfeldwebel Anton Schneider (46 von 50 möglichen Ringen), Stabsfeldwebel Jürgen Bickelein (44) und Feldwebel Robert Streller (43) die besten Pistolenschützen bekannt. Höhepunkt des Tages war das Ausschießen der vom Vorjahressieger, Obergefreiter Franz Kastner, gestifteten Scheibe unter Leitung von Obergefreitem Richard Meier. Den besten Schuss mit dem alten Kleinkalibergewehr gab der aktive Feldwebel für Reservistenangelegenheiten in Ingolstadt, Stabsfeldwebel Franz Bichler vor Hauptfeldwebel Thomas Pfennig, Hauptgefreitem Michael Lang, Obergefreiter Hans Demmler und Obergefreitem Josef Regler ab. HF Schöpf hob den Sieg der Mannschaft mit den Stabsfeldwebeln Jürgen Bickelein und Anton Schneider, Hauptfeldwebel Wolfgang Schneider und Hauptgefreitem Stefan Christ gegen 15 weitere Teams beim 30. Schanzer Pokalschießen und bei der Meisterschaft der Kreisgruppe Oberbayern-Nord in Stammham hervor und ernannte vor den angetretenen Soldaten Hauptfeldwebel Alois Pfaller in Anerkennung für seine 20-jährige verdienstvolle Tätigkeit als 1. Vorsitzender zum Ehrenmitglied der Reservistenkameradschaft. Nächstes Vorhaben der RK ist der Wintermarsch am 31. Januar.


Kreis- und Bezirksschiessen in Stammham

22.11.2008

Nach dem ersten Platz beim 30. Schanzer Pokalschießen im Juli konnte sich bei der Meisterschaft der Kreisgruppe Oberbayern-Nord in Stammham die Mannschaft I der Beilngrieser Reservisten mit den Stabsfeldwebeln Jürgen Bickelein und Anton Schneider, Hauptfeldwebel Wolfgang Schneider und Hauptgefreitem Stefan Christ gegen 15 weitere Teams behaupten und belegte mit 344 von 400 möglichen Ringen vor den Reservistenkameradschaften ResK Reichertshausen und Freising wieder den ersten Platz.

 In der Wertung für Kameradschaften aus dem Regierungsbezirk Oberbayern siegte ebenfalls die Mannschaft Beilngries I mit 344 Ringen vor ResK Infanterie München-Nord II und der ResK Dachau-Land. Beste Einzelergebnisse unter den heimischen Teilnehmern erzielten Stefan Christ beim Schießen mit dem Gewehr G36 mit 48 von 50 und Wolfgang Schneider beim Pistolenschießen mit  P8 mit 47 von 50 möglichen Ringen. Stabsfeldwebel Anton Schneider erfüllte beim Wettbewerb die 30. Wiederholung der Bedingungen für die Schützenschnur in Gold.

Kreismeisterschaft:

Platz           Mannschaft            Ringe        G 36           P8
1.          ResK Beilngries I           344         183          161
2.    ResK Reichertshausen          315         176          139
3.     ResK Freising                      302         173          129
4.     ResK Beilngries II                295         180         115
5.     ResK Wettstetten                 293         164         129
6.     ResK Ingolstadt I                 292         166         126
7.     ResK Au / Hallertau             285         161         124
8.     ResK Theißing                     283         159         124
9.     ResK Wackerstein I             274         165         109
10.     ResK Königsmoos             262         123         139
 

Bezirksmeisterschaft:

Platz                   Mannschaft                    Ringe        G 36           P8
1.         ResK Beilngries                             344           183         161
2.    1./InfRKMünchen - Nord 2                320          147          173
3.         ResK Dachauer Land                     317            161       156

 
Herbstmarsch Anlautertal
 
25.11.2008
 
Soldaten aus der Oberpfalz, Franken und Oberbayern mitten am Dorfplatz von Erlingshofen: Dieses Bild bot sich beim Herbstmarsch der Reservistenkameradschaft Anlautertal. Diese überregionale Veranstaltung gehört zu den größeren dieser Art im Bezirk Oberbayern-Nord. Ein Spähtrupp der Bundeswehr rückt vorsichtig im Waldabteil Kapitelleite bei der Schafhausermühle vor, trifft auf Minen und gegnerische Kräfte, die sich hinter einer Kuppe verschanzen und das Feuer eröffnen.

Schiedsrichter beobachten das Verhalten und Vorgehen der Gruppe akribisch genau und bewerten entsprechend. "Aufgaben und Wettkampfstrecke sehr anspruchsvoll, Leistungsfähigkeit und Einsatz der zehn teilnehmenden Mannschaften überzeugend", resümierte Oberstleutnant Werner Bauer, Vorsitzender der Kreisgruppe Oberbayern-Nord, bei der Siegerehrung. Dieses Lob galt gleichermaßen den Organisatoren als auch den Wettkämpfern.

Mit Karte und Kompass ausgestattet, mussten die Mannschaften eine mehr als zwölf Kilometer lange Berg-und-Tal-Strecke im Raum Erlingshofen - Altdorf - Niefang - Schafhausen mit vielen Zusatzaufgaben meistern. Generalstabsmäßig wurden die Wegstrecke und die Forderungen an den elf Stationen entlang der Route von Stefan Gmelch und Ludwig Stumpf ausgetüftelt. Die Gastgeber mit ihrem Vorsitzenden Alfred Gmelch bewiesen einmal mehr jede Menge Organisationstalent bei der Durchführung.

Mut und Ausdauer waren gefragt bei den Stationen Seilsteg, Hindernisbahn, Schlauchbootfahrt und Abseilen. Beim Seilsteg musste die Anlauter bei Altdorf zweimal überquert werden, hier hatte die "AK Kritische Philosophie" aus dem Raum München die Nase vorn, ebenso wie bei der Schlauchbootfahrt und der Hindernisbahn bei Niefang.

Ein Nervenkitzel war das Abseilen an einer Felswand am Ludergraben, wo sich auch Major Thomas Huber vom Landeskommando München von den Leistungen der Teilnehmer und der Durchführenden überzeugte. Hier erreichte eine Gruppe der US-Army aus Bamberg, die erstmals an diesem Wettkampf teilnahm, die volle Punktzahl. Praktische und theoretische Kenntnisse waren gefragt bei Kampfmittelerkennung, Waffendrill, Sanitätsdienst, verteidigungspolitische Fragen zum Einsatz der Bundeswehr im Ausland und Einsatz von Funkgeräten.

Hauptmann Johannes Bayer, Leiter der Veranstaltung, freute sich beim Abschlussappell im Fackelschein über die durchwegs positive Resonanz bei den Wettkämpfern. Vorsitzender Alfred Gmelch bedankte sich bei den benachbarten Kameradschaften für die Unterstützung bei der Durchführung, bei den RK-Damen nach dem Motto "ohne Mampf kein Kampf", die für das leibliche Wohl sorgten, und beim zuständigen Feldwebel für Reservistenarbeit Franz Bichler, der diese Veranstaltung mitorganisierte.

Eindeutig fiel das Endergebnis aus: Nach einem ereignisreichen Tag mit vielen Höhepunkten gingen die Siegerpokale für die beiden Erstplatzierten nach München. Für Deining blieb der dritte Platz, Beilngries wurde siebter. Den Wanderpokal für die Besten aus den Stationen Seilsteg und Fernmelder nahm München-Nord mit nach Hause.

Tag der Reservisten 2008

11.10.2008

Joachim Herrmann ist als Minister des Inneren war der Gast unter den Gästen. An der Seite von Oberstleutnant d.R. Werner Bauer im olivgrünen Zelt der Ingolstädter Reservisten waren ihm nur noch zackige Kommandos zu entlocken. Die Männer in den Uniformen zeigten ihm Fotos ihrer vergangenen Übungen – von Märschen und Vergleichswettkämpfen, "Alle richtig fit", lobte der Minister. Auf Erklärungen der Strukturen der Reservisten konnte man getrost verzichten, schließlich ist Herrmann Gedienter und sogar Hauptmann der Reserve. Sein Sohn leistet gerade in der Roth bei den Heeresfliegern seinen Wehrdienst ab, berichtete der Minister nicht ohne Stolz.

Nebenan präsentierte sich das Rote Kreuz, etwas weiter die Kreisgruppe Oberbayern-Nord der Reservisten. Mit im Zelt dort die Kriegsgräbersammlung. "Oh, da habt ihr ja richtig eine stolze Summe zusammenbekommen", so des Ministers Meinung. 18 342 Euro stand auf einem Zettel an der Zeltwand. So viel wurde im Raum Ingolstadt erlöst. So viel soll auch für 2009 zusammenkommen. Die neue Saison startet am 20. Oktober, wenn die Stadtspitze am Rathausplatz mitsammelt.

Am Samstag war Bürgermeister Sepp Mißlbeck bei der Eröffnung des Reservistentages dabei. Mit anderen Stadträten stellte er sich auch im Schlosshof zum Kirchenmarsch auf, der mit dem Kommando "Im Gleichschritt, Marsch" zum Gedenkgottesdienst schritt. Als Nachhut diente die Ingolstädter Stadtwache in historischem Kettenhemd.

Im sonstigen Erscheinungsbild dominierte am Samstag Flecktarn. Die Kameraden von den Fallschirmjägern ließen in Kooperation mit den Hitzhofener Schützen alle Interessierten ihre Zielsicherheit testen. Gutes Auge war beim Zuordnen von Minipanzern gefordert. Echtes Wehrmaterial hatte die Partnereinheit der Ingolstädter Reservisten mitgebracht. Die 4. Staffel der Flugabwehrgruppe 23 aus Oberstimm stellte eine Patriot Starteinheit auf den Platz. Die Soldaten zeigten auch, wie sie im Ernstfall feuerbereit gemacht wird.

Heiß her ging es aber nur an der Feldküche: Dort dürfte für die Besucher der Vorführungen der traditionelle Erbseneintopf nicht fehlen.

Die Kreisgruppe bedankt sich bei den vielen Gästen und den unterstützenden Kameraden und Dr. Aichner für die tolle Unterstützung durch das Armeemuseum


Landratspokal Neuburg und Schiessen mit Handwaffen der BW

20.09.2008

Zum zehnten Mal ließen es die Reservisten der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung (BKV) und des VdRBw e.V. auf der Standortschießanlage Stammham krachen. Das begehrte Ziel des Mannschaftswettbewerbs, an dem 15 Teams teilnahmen, war der Landkreispokal, den sich mit 328 Ringen der Krieger- und Soldatenverein (KSV) Bergheim sicherte und damit den Vorjahressieger KSV Karlskron entthronte.

Einzelsieger der 167 Teilnehmer wurde sowohl mit der Pistole P8 als auch mit dem Gewehr G36 Josef Wiedmann von der KSV Bergheim. Verbunden mit dem Landkreispokalschießen war das Bezirksschießen, das die Reservistenkameradschaft (RK) Königsmoos - Klingsmoos mit 281 Ringen für sich entschied.

Die Kameraden der RK hatten auch wieder, wie schon seit zehn Jahren, mit ihrem ersten Vorsitzenden und Kreisreservistenbetreuer Karl Mosch und Schießsportleiter Peter Brandner die Organisation des Schießens auf Seiten der Reservisten übernommen.

Die Gesamtleitung hatte Oberstleutnant Martin Strobel, der mit Oberstleutnant Wolfgang Glöckner und den Stabsfeldwebeln Franz Bichler, Anton Schneider und Hauptfeldwebel Sascha Ortel seitens der Bundeswehr das Schießen unterstützte.

Landrat Roland Weigert, der sich von Kreisreservistenbetreuer Karl Mosch und BKV-Kreisvorsitzenden Erhard Aigner in das Schießvorhaben einweisen ließ, sicherte zu, auch weiterhin die Pokale zu stiften. (Quelle:NR)


Bayerisches Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten für Franz Fischer

19.08.2008

Es galt, das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten zu verleihen – ein Orden, den sich die drei Empfänger zweifellos verdient haben, wie der Ingolstädter Oberbürgermeister Lehmann in seinen Laudationes darlegte. Geehrt wurden Franziska Graf, aktives Mitglied der Landsmannschaft der Banater Schwaben, Gernot Dettweiler, erfolgreicher Spendensammler für eine Menge karitativer Projekte, und der begeisterte Reservist Franz Fischer.

Franz Fischer engagiert sich schon seit Jahrzehnten im Verband der Reservisten der Bundeswehr, wo er regelmäßig Führungsämter inne hat. Seinem Organisationstalent verdanken sich opulente Jubiläumsfeiern der Reservistenkameradschaft Ingolstadt. Seit 2007 wirkt Fischer als Hauptorganisator des "Tags der Reservisten". Er erfüllt viele weitere Funktionen für die Reservisten und engagiert sich zudem seit 1959 bei der DJK. Auch ihm attestierte der Oberbürgermeister: "Sie besitzen ein hohes Ansehen.

Was wir bestätigen können!! Die Kreisvorstandschaft gratuliert aufs herzlichste dem Kameraden Franz Fischer.


Pistolenschiessen in Au 2008

26.07.2008

Bei der als VVag mit UTE angesetzten Veranstaltung nahmen 30 Mannschaften mit 120 Teilnehmern teil. 20 Funktioner unter der Leitung von OTL d.R. Hermann Arnold sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Bei der Siegerehrung am Ende der sehr gut besuchten und erfolgreichen VVag waren der 1.Bürgermeister des Marktes Au i. d. Hallertau, Karl Ecker und die Hallertauer Vize-Hopfenkönigin 2007/2008 Ingrid Penger anwesend. OTL d.R. Arnold bedankte sich bei den Teilnehmern für die zahlreiche Teilnahme und hofft auch ein gleich gute Ergebnisse in 2009.

Ergebnisliste (Excel) zum Download

Ergebnisse Mannschaften:
1 KSV Dietersheim 187
2 RK Reichertshausen 1 162
3 RK Hebrontshausen 139
Ergebnisse Einzelschützen:
1 HG Stephani Johann KSV Dietersheim
2 G Dürr Gerhard KSV Dietersheim
3 OG Brummer Johann RK Hebrontshausen

Beilngrieser Reservisten siegten beim 30. Schanzer Pokalschießen

28.06.2008

(nes) Einen großartigen Erfolg konnten die Reservisten beim 30. Schanzer Pokalschießen in Stammham vorweisen, denn die Mannschaft mit den Stabsfeldwebeln Anton Schneider und Jürgen Bickelein sowie den Hauptfeldwebeln Leonhard Beitler und Thomas Gröpel belegte gegen 28 Mannschaften den ersten Platz. Das beste Gewehrergebnis und das höchste Einzelergebnis einschließlich des Pistolenschießens konnte Schneider mit 94 von 100 möglichen Ringen vorweisen, während Bickelein beim Pistolenschießen 49 von 50 Ringen erzielte. Insgesamt erreichte die Mannschaft 338 von 400 möglichen Punkten. Auch weitere Beilngrieser Teams beteiligten sich mit gutem Erfolg an dem Wettkampf. Aus Altersgründen letztmals in der Funktion als Vorsitzender der Kreisgruppe Oberbayern Nord im Reservistenverband, nahm Oberstleutnant Werner Bauer die Siegerehrung vor.

Bildtext: Stolz auf ihren ersten Platz beim 3. Schanzer Pokalschießen in Stammham sind die Beilngrieser Reservisten Schneider, Bickelein, Beitler und Gröpel (Mitte mit schwarzem Barett und kniend).


Leistungsmarsch Ingolstadt 2008

14.06.2008

Am Samstag, den 14.06.2008 wurde von der Kreisgruppe Oberbayern Nord zu einem Leistungsmarsch im Raum Ingolstadt gerufen.
FwRes StFw Bichler mit dem Leitenden OFw d.R. Kreutz und unterstützt vom OG d.R. Finkenzeller hat diesen Marsch hervorragend organisiert und erfolgreich durchgeführt.
In der Ingolstädter Pinonierkaserne hieß es zunächst melden und zur Befehlsausgabe antreten. Nachdem der Ablauf vom OFw d.R. Kreutz kurz erläutert war, ging es schon auf die Strecke. Die Marschstrecke führte von der Kaserne hinaus auf den südlichen Hochwasserdamm der Donau entlang Richtung Großmehring und Vohburg. Je nachdem ob die 20km oder 30km-Strecke gewählt war, lag entsprechend der Wendepunkt und es ging auf dem gleichen Weg wieder zurück.
Bei strahlendem Sonnenschein aber angenehmen Temperaturen floss zwar so mancher Schweißtropfen, die Strecke wurde aber von allen Marschierern in der vorgegebenen Zeit geschafft. Bei Mitführen eines 10kg schweren Rucksackes zählte diese Leistung auch mit zum Erlangen des Reservisten-Leistungsabzeichen.
Bei diesem Marsch wurde der neu angeschaffte Wimpel der Kreisgruppe Oberbayern Nord erstmals mitgeführt und ist bei seinem Marsch-Einstand auf durchwegs positive Resonanz und Aufmerksamkeit gestoßen. In der Kaserne ist der Marsch schließlich bei einer guten Verpflegung ausgeklungen.

Schade an der Veranstaltung ist lediglich die äußerst geringe Teilnehmerzahl von 9 Marschierern. Diese Teilnehmerzahl ist auf jeden Fall noch zu steigern.

(Danke für W. Christmann für Bild und Bericht)


Bezirks-/Kreiswettkampf Beilngries 2008

26.04.2008

(BN) „Was ich hier bei den Reservisten an Motivation, Einsatzbereitschaft und Leistungswillen gesehen habe, könnte mancher aktiven Einheit als Vorbild dienen“, lobte der stellvertretende Kommandeur des Landeskommandos Bayern in München, Oberst Norbert Reinelt, nach der Besichtigung der einzelnen Stationen der 34. Militärpatrouille der Kreisgruppe Oberbayern-Nord im Verband der Reservisten der deutschen Bundeswehr, die zugleich als Wettkampf für den Bezirk Oberbayern durchgeführt wurde. Zuvor hatte der Stabsoffizier für Reservistenangelegenheiten, Major Thomas Huber, im Briefing mit der Leitung und Führung der 103 Kreisverbindungskommandos und der Betreuung der beorderungsunabhängigen Reservistenarbeit die Aufgaben des Landeskommandos genannt. Ziel derartiger Veranstaltungen sei die Präsentation der Bundeswehr in der Öffentlichkeit und die Überprüfung der Kenntnisse der Reservisten in angenommener Beteiligung bei humanitären Auslandseinsätzen im Rahmen der Nato.

Cheforganisator Stabsfeldwebel Jürgen Bickelein erläutert die 12 Stationen des Parcours. Aufgaben zu Politik und zur Landeskunde Bayern waren zu bearbeiten, an einem Checkpoint ein Fahrzeug und Insassen nach Waffen zu durchsuchen und bei der Station „Mine Awareness“ in einem abgesperrten Bereich Minen und andere Kampfmittel aufzufinden und zu identifizieren. Auf der etwa 14 Kilometer langen Strecke waren auch traditionelle Aufgaben wie das schweißtreibende Überwinden einer Hindernisbahn und eines Seilsteges über die Altmühl, Schlauchbootfahren nach Zeit, das Versorgen eines Verletzten, Beobachten und Melden, taktische Zeichen und das Absetzen und Entschlüsseln von Funksprüchen zu bewältigen. Richtige und angepasste Reaktion war bei der Station Spähtrupp/„Rules of Engagement“ zum Schutz von Zivilpersonen vor verfolgenden Terroristen gefragt. Um die Fähigkeit zur Selbstverteidigung nicht zu vernachlässigen, ging es beim Schießen auf der Duellanlage mit Pistole im vereinseigenen Schießkeller um wertvolle Ringe und Punkte.

Bürgermeister Franz Xaver Uhl freute sich zusammen mit dem Leitenden, Oberstleutnant Werner Bauer, über die Durchführung des Bezirkswettkampfes in der Altmühlstadt und lobte besonders das reibungslose Zusammenwirken von Polizei, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Wasserwacht und des THW Ingolstadt. „Es ist sehr erfreulich, dass sich noch viele Bürger zur Uniform bekennen und bereit sind, für den Erhalt der Freiheit, die sich viele Menschen auf der Welt wünschen, etwas zu tun“, so der Bürgermeister. Der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft (ResK), Oberfeldwebel Michael Schöpf, bedankte sich bei der Stadt für die laufende Unterstützung, für die perfekte logistische Leistung des Teams um Stabsgefreiten Alois Merkl, für die Hilfe der ResK Kösching und Anlautertal, für die aktive Mitarbeit der Flugabwehraketengruppe 23 in Oberstimm und der Pionierschule Ingolstadt und überreichte das Wappen der ResK Beilngries an Oberst Reinelt, Bürgermeister Uhl und Oberstleutnant Bauer. Oberfeldwebel und ehemaliger Polizeihauptkommissar Otto Thalmayr informierte die Reservisten über verbotene Gegenstände nach dem neuen Waffengesetz und Oberst Reinelt beförderte zusammen mit Bürgermeister Uhl den Marine-Reserveoffizier Henrik Behrends vom Oberleutnant zur See zum Kapitänleutnant.

Von den 15 teilnehmenden Mannschaften belegten in Bezirks- und Kreisgruppenwertung die ResK Haar-Ottobrunn I Platz eins, 1./Infanterie-ResK München Platz zwei und die ResK Gaimersheim Platz drei. Den vom verstorbenen Kommandeur des ehemaligen Verteidigungsbezirkskommandos 65, Oberst Reinhold Kreilinger, gestifteten Wanderpokal nahm Haar-Ottobrunn I mit nach Hause. Den Gefechtspokal für die besten Leistungen im Schießen und beim Schlauchbootfahren gewann die ResK Markt Schwaben.


Kreisausbildungsbiwak MOB-Stützpunkt Münchsmünster

04.-06.04.2008

Nur die Vorstände der Krieger- und Veteranenvereine sowie ehemalige Reservistenkameraden seien zum Ausbildungstag, der sich in Wirklichkeit über drei volle Tage erstreckte, geladen worden, erklärte der Oberstleutnant der Reserve Werner Bauer. Der Offizier führte ehrenamtlich an der Spitze mit vielen anderen freiwilligen Helfern durch die gut organisierte Veranstaltung.

Zunächst erklärte Stabshauptmann Richard Wittmann in einem durch Videos und Diaprojektionen unterlegten Vortrag die Pioniersausbildung – und als Außenstehender konnte man dabei ein wenig verstehen, warum nur Gäste mit militärischer Vorgeschichte eingeladen worden waren. Denn ein gewisses Grundverständnis der Materie ist schon von Vorteil für die Führung, deren nächste Station ein Schützenschwimmsteg beim Wasserübungsplatz Wackerstein war. Weiter ging es zu den Funkern, wo Oberleutnant Günter Schöner eine kurze Einführung in die Bedienung und die Arten von Funkgeräten gab. Auch hier durften die Teilnehmer des Ausbildungslagers den "richtigen Funkern" über die Schulter blicken. Nach einem kurzen Abstecher zu einem Hindernisparcours, über den sich ein paar Soldaten abseilten, ging es zur letzten Station, zur Gefechtsausbildung. Hier erlebten die Teilnehmer des Ausbildungslagers, wie das Eindringen in ein Gebäude funktioniert, und staunten bei der flinken und zackigen Demonstration.

Alles in allem war es auch 2008 wieder eine absolut gelungene Veranstaltung.


24.Wintermarsch Reservistenkameradschaft Neuburg/Donau

08.03.2008

Seine 24. Auflage erlebte der Wintermarsch der Neuburger Reservisten. Wieder waren knapp 120 ehemalige Soldaten unterwegs, um ihr Können aufzufrischen und an ihre aktive Dienstzeit anzuknüpfen. Insgesamt 13 Mannschaften aus Eichstätt, Ingolstadt, München, Bad Segeberg, Wettstetten, Mörnsheim und dem Raum Greding/Titting waren in ihre Tarnkluft geschlüpft und zum militärischen Wettstreit angetreten. Auf einem 18 Kilometer langen Rundkurs –Start und Ziel war die Lassigny-Kaserne – erwarteten die Reservisten neun Stationen, an denen sie das in ihrer Dienstzeit Gelernte erneut anzuwenden hatten. Schließlich habe der Reservist durchaus seine Aufgabe im Katastrophenfall zu erfüllen, erklärte Oberstleutnant d. R. Hermann Hauck, Leitender des diesjährigen Wintermarsches.

Dass das Leben als Reservist auch durchaus seine anspruchsvollen Seiten hat, zeigte sich spätestens bei der Schluchtenüberquerung an der Alten Burg. Mithilfe zweier Seile, in gut 10 Meter Höhe über dem Abgrund gespannt, galt es für die vorübergehend Uniformierten zur anderen Seite zu gelangen. Absicherung und Unterstützung stellte hier das Technische Hilfswerk zur Verfügung. Entspannter ging es da schon an der Station "Fahrzeugerkennung" ans Werk. Modelle, deren Maßstab eine Entfernung von 400 Metern simulierten, mussten im hohen Gras gesichtet werden. Da verwandelt sich ein F-117 Jagdbomber schnell in einen B–2. Höhepunkt des Tages war für alle Beteiligten sicher, mit dem Sturmboot über die Donau zu rauschen. Von der Schlösslwiese aus, ging die Fahrt an der Altstadt vorbei, zur ehemaligen Schilchermühle. Die Wasserwacht achtete hier auf die Sicherheit.



Zudem standen Luftpistolenschießen, Löschübung (mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr), Selbst- und Kameradenhilfe, Waffendrill und Handgranatenwerfen auf dem Aufgabenzettel der Freizeitsoldaten. Als erfolgreichste Mannschaft kristallisierte sich am Ende des Tages die Reservistenkameradschaft aus Gaimersheim heraus. Sie setzte sich mit 700 von 900 Punkten durch. Nur knapp dahinter lagen die Reservisten aus dem Anlautertal. Dafür ging der Ehrenpokal nach Mittelfranken. Zur Verleihung der Preise waren Oberbürgermeister Bernhard Gmehling und 2. Bürgermeister Heinz Enghuber in die Lassigny-Kaserne gekommen.

1. RK Gaimersheim                                 700,44

2. RK Anlautertal I                                 696,26

3. 1./Infanterie RK München-Nord I    669,21