Berichte und
Veranstaltungen 2009
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der Kreisgruppe Oberbayern Nord
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Silvesterschießen RK Beilngries 2009 31.12.2009
Beilngries (nes) Beim traditionellen Silvesterschießen der Reservistenkameradschaft (ResK) in der eigenen Anlage im Wagnerkeller freute sich der Vorsitzende, Hauptfeldwebel Michael Schöpf, über die zahlreiche Teilnahme von über 90 aktiven und ehemaligen Soldaten sowie von Gästen der Feuerwehr, des Roten Kreuzes, der Polizei und von befreundeten Vereinen. Auch 2. Bürgermeister Manfred Thoma, Kreisvorsitzender Oberstleutnant (OTL) Werner Bauer, OTL Max Lindner, stellvertretender Leiter der Pionierschule und Fachschule des Heeres für Bautechnik in Ingolstadt, OTL Sebastian Stiemke, stellvertretender Kommandeur des Kreisverbindungskommandos Ingolstadt und der neue Feldwebel für Reservistenangelegenheiten in Ingolstadt, Stabsfeldwebel Kai Spieske, zeigten ihre Verbundenheit mit den Beilngriesern. Zum Leiter der dienstlichen Veranstaltung im Auftrag des Landeskommandos Bayern in München war Hauptfeldwebel Thomas Pfennig bestimmt worden, die Dienstaufsicht hatte Hauptmann Uwe Wesemeyer. Für das leibliche Wohl waren „Cheflogistiker“ Stabsgefreiter Alois Merkl und Hauptgefreiter Stefan Meier zuständig.
Geschossen wurde mit der Pistole P 8 auf die 10-er Ringscheibe und mit dem vereinseigenen Kleinkalibergewehr auf eine Schützenscheibe. Hauptfeldwebel Pfennig gab beim Pistolenschießen mit Oberstabsfeldwebel Anton Schneider (86 von 100 möglichen Ringen) den Sieger bekannt. Platz zwei teilten sich Feldwebel Robert Streller und Oberleutnant Christian Nester (beide 77 Ringe). Platz vier belegte der Vorsitzende der ResK Anlautertal, Michael Schönberger (73), gefolgt von Stabsunteroffizier Jürgen Gust (71). Spannender Höhepunkt des Tages war das Ausschießen der vom Vorjahressieger, Stabsfeldwebel Franz Bichler, gestifteten Scheibe unter Leitung von Obergefreitem Richard Meier. Den besten Schuss mit dem alten Kleinkalibergewehr gab Oberleutnant Bernd Nester vor Stabsunteroffizier Johannes Lischka, Stabsgefreitem Rainer Thiel und Obergefreitem Josef Regler ab. Schöpf übereichte an Annalena Schmidtner und an Alexander Manz von den Kindern des Centre of Mother and Children in Pristina im Kosovo unterzeichnete Dankesurkunden für deren Sammelaktion von Spielsachen im Rahmen des Bundeswehrvereins „Lachen helfen“. Die Mitglieder der ResK beteiligen sich auch an der Typisierung für Hans Gabler am 16. Januar im Haus des Gastes. Nächstes Vorhaben ist der Wintermarsch am 30. Januar.
Bild & Text: B. Nester Bezirks- und Kreispokalschiessen 2009 14.11.2009 Beim diesjährigen Kreispokalschiessen auf der Standortschiessanlage in Stammham gewann in der Gesamtwertung wieder einmal die RK Beilngries. Bester Pistolenschütze war wieder einmal der ehem. FwRes OStFw d.R. Anton Schneider.
Gleichzeitig war das diesjährige Schiessen die letzte Großveranstaltung des nun bald scheidende FwRes SF Franz Bichler. Er verläst uns Ende Dezember und übernimmt diesen Posten in seiner Fränkischen Heimat. Der Bezirk und die Kreisgruppe bedankten sich bei SF Bichler für die 3 Jahre sehr gute und erfolgreiche Zusammenarbeit und wünscht Ihrem Kameraden alles Gute für den Rest seiner Dienstzeit in der Heimat. Ihm wurde eine schriftliche Einreisegenehmigung für Oberbayern zusammen mit einem Bayr. Löwen übergeben. Franz Bichler bedankte sich auch bei den Reservisten der Kreisgruppe für eine angenehme Zusammenarbeit und wünschte sich, das seine Nachfolger doch bitte genau so herzlich und gut unterstützt werden sollen. Er bedankte sich auch bei seinem "Team" aus Aktiven und Reservisten, die Ihn in seinem täglichen Geschäft so Klasse unterstützt haben.
persönliche Anmerkung meinerseits: Franz, wir haben es sehr gerne getan!!! J.G. Herbstmarsch Anlautertal 24.10.2009 Als erfolgreichste Mannschaft beim 20. Herbstmarsch der Reservistenkameradschaft Anlautertal sicherte sich Beilngries als zweit platzierte in der Gesamtwertung die Kreismeisterschaft Oberbayern-Nord und nahm zusätzlich den Wanderpokal für die besten Leistungen aus der Kombination Seilsteg und Fernmeldestation mit nach Hause. Gaimersheim erreiche den vierten Platz und Eichstätt wurde fünfter vor Neuburg.
Eine Bundeswehrtrupp hat den Auftrag, in einer Waldlichtung bei Grafenberg einen feindlichen Spähtrupp aufzuspüren und zu stellen. Schiedsrichter beobachten das Verhalten der Gruppe akribisch genau und bewerten das Vorgehen entsprechend einem Ablaufschema. Major Thomas Huber, zuständig für Reservistenangelegenheiten, zeigte sich beim Besuch der insgesamt zehn Stationen im Raum Erlingshofen - Grafenberg - Euerwang - Berletzhausen - Niefang von der anspruchsvollen Wettkampfstrecke und Einsatz der insgesamt 11 teilnehmenden Mannschaften überzeugt. Dieses Lob galt gleichermaßen den Organisatoren der veranstaltenden Reservistenkameradschaft Anlautertal als auch den Wettkämpfern. Die überregionale Veranstaltung gehört neben den Wettkampftagen in Neuburg und Beilngries zu den größeren dieser Art im Bezirk und wurde dieses mal auch als Kreismeisterschaft gewertet. Der Dorfplatz war Anlaufpunkt für Soldaten aus der Oberpfalz und Oberbayern und eine mehr als 12 Kilometer lange Berg-und-Tal-Strecke musste per Fuß zu bewältigt werden. Generalstabsmäßig wurde die Streckenführung und die Forderungen an den Stationen entlang der Route von Stefan Gmelch und Ludwig Stumpf ausgetüftelt. Die Gastgeber mit ihrem neuen Vorsitzenden Michael Schönberger bewiesen einmal mehr jede Menge Organisationstalent bei der Vorbereitung und Durchführung. Mut und Ausdauer waren gefragt bei den Stationen Seilsteg, Hindernisbahn und Schlauchbootfahren. Im felsigen Gelände am Schillinger Graben wurde von den Gebirgspionieren aus Brannenburg eine Seilrolle installiert, ein Nervenkitzel und Höhepunkt für die Teilnehmer, den Geländeeinschnitt mittels Rolle am Seil und zurück über einen Seilsteg möglichst schnell zu überqueren. Hier hatten die späteren Sieger München Nord II die Nase vorne. Die beste Zeit beim Schlauchbootfahren auf der Anlauter zwischen Altdorf und Erlingshofen schaffte Gaimersheim. Praktische und theoretische Kenntnisse waren gefragt bei Fragen zur Sicherheitspolitik, Waffendrill, Fernmeldeausbildung, Arbeiten mit Karte und Kompass, Entfernungsschätzen am Euerwanger Bühl, Leben im Felde, ABC-Ausbildung und Sanitätsdienst. Hauptmann Johannes Bayer, Leiter der Veranstaltung freute sich beim Abschlussappell im Fackelschein über den „professionellen Ablauf des Tages, wo der Ausbildungszweck auf hohem Niveau voll erreicht wurde“. Vorsitzender Michael Schönberger bedankte sich bei den benachbarten Kameradschaften für die Unterstützung bei der Durchführung, bei den RK-Damen, die für das leibliche Wohl sorgten, nach dem Motto „ohne Mampf kein Kampf“ und bei den zuständigen Feldwebeln für Reservistenarbeit Franz Bichler und Kai Spieske, die diesen Wettkampftag mit organisierten. Der Kreisvorsitzende Werner Bauer warb in seinem Grußwort für die erneute Auflage dieser Veranstaltung mit noch mehr Teilnehmern und Bürgermeisterin Rita Böhm sprach ihren Respekt aus „für die Zeit, die in die Reservistenarbeit investiert wird“. Den Wanderpokal überreichte der stellvertretende Kreisvorsitzende Alfred Gmelch an Beilngries, die mit „Kraft und Köpfchen“ aus den beiden Disziplinen Seilsteg und Funkausbildung in der Summe die meisten Punkte erzielten. Eindeutig fiel das Endergebnis aus: Nach einem ereignisreichen Tag mit vielen Höhepunkten ging der Siegerpokal und Medaillen an München-Nord II mit 953 Punkten, vor Beilngries mit 857 Punkten und München-Nord I mit 854 Punkten. Gaimersheim
Tag der Reservisten
2009
Alles in allem -
abgesehen vom Wetter, das am Nachmittag doch etwas trockener wurde aber dennoch
ganz schön frisch blieb - war es wieder eine gelungene Veranstaltung, wie uns
auch der General der Pioniere, Brigadegeneral Wolfgang Krippl und sein
Standortältester OTL Maximilian Lindner bestätigten und für nächstes Jahr
bereits wieder ihre Unterstützung zusagten. Franz Fischer Gebietsverband-Pokal 2009 26.09.2009
Beim diesjährigen Pokalschießen des Gebietsverband Ingolstadt waren insgesamt 40 Mannschaften (23 KSV’s / 17 RK’s) am Start. Dank guter Organisation und Disziplin verlief diese Veranstaltung reibungslos und zügig ab, so dass bis 12.oo Uhr alle Schießergebnisse ausgewertet waren.
Sieger bei den Kriegervereinen waren:
1. Gaimersheim I mit 340 Ringen 2. Ebenhausen I mit 316 Ringen und 3. Ebenhausen II mit 311 Ringen
Bei den Reservisten siegten:
1. Beilngries mit 337 Ringen 2. Ingolstadt mit 329 Ringen und 3. Theißing mit 325 Ringen. Damit ging der Gesamtsieg und somit der Wanderpokal für zunächst ein Jahr an den KSV Gaimersheim, dem wir hiermit nochmals herzlich gratulieren.
Text/Bild: Franz Fischer Bezirkswettkampf in Fürstenfeldbruck 25.Juli 2009„Es freut mich außerordentlich, dass ich bei meinem 100sten Wettkampf bei der Bezirksmeisterschaft in Fürstenfeldbruck zusammen mit der Mannschaft Vizemeister wurden“, so Alfred Gmelch, Heimbach von der Reservistenkameradschaft Anlautertal. Zusammen in der Mannschaft mit SU Schlamp Richard Neuburg, G Hafner Günter Margethenried, G Reitzer Ludwig Attenhofen und OG Christian Schlamp aus Neuburg vertrat er die Kreisgruppe Oberbayern Nord bei beim Bezirks-Reservistenwettkampf in Fürstenfeldbruck Dieser Wettkampf wurde im Rahmen der freiwilligen Reservistenarbeit von der Bezirksgruppe Oberbayern und dem Landeskommando BAYERN durchgeführt. Zum Leiter dieser Veranstaltung wurde Oberstleutnant Kosowski bestimmt. Nach dem Start am Meldekopf im Fliegerhorst Fürstenfeldbruck wurden die Wettkämpfer auf den Übungsplatz „LINDACH“ verlegt. Dort wurde die Mannschaft aufgeteilt und musste „Streife“ gehen. Dabei wurde ein Saboteur gestellt, der nach den Richtlinien der Vereinten Nationen zu durchsuchen und festzuhalten war. Dabei war Funkkontakt mit dem „Vorgesetzten“ zu halten und zu melden Anschließend war auf Grund von Vorgaben auf der Karte eine Wegeskizze anzufertigen. Weiter mussten im Gelände „nicht zur Wirkung gelangte Munition“, so genannte UXO erkannt und auf einer Skizze festgehalten werden. Auch verschiedene Entfernungen waren zu schätzen und Uniformen von befreundeten Armeen zu erkennen. Die körperlich schwierigste Aufgabe war, die Hindernisbahn mit bis zu 20kg schweren Rücksäcken zu überwinden. Zwischen den Hindernissen waren noch Waffenteile zu funktionsfähigen Waffen zusammen zusetzten. Diese Aufgabe forderte die Wettkämpfer bis zum Leistungslimit. Darauf folgte ein Marsch zum Fliegerhorst zurück. Dort angekommen, waren im Kasernengelände an vorgegebenen Punkten Taktische Zeichen zu finden und deren Bedeutung zu entschlüsseln. Auch die Zivil-Militärischen-Zusammenarbeit wurde gefordert. Hier waren Fragen aus dem Feuerlöschwesen zu beantworten und eine “brennende Person“ mit vorhandenen Mitteln zu löschen. Am Schießsimulator mussten die Wettkämpfer die Treffsicherheit im Gruppen-Gefechtsschießen und im Einzelschießen unter Beweis stellen. Im Stadtpark in Fürstenfeldbruck wurde vom Technischen Hilfswerk ein doppelter Seilsteg aufgebaut, der von allen Mannschaftsmitgliedern in einer schnellstmöglichen Zeit zu überwinden war. Hier konnte sich auch die Bevölkerung von der Leistungsfähig der Reservisten überzeugen. Auf dem weiteren Weg wurde die Mannschaft zu einen „leblosen Zivilisten“ in Form einer Puppe gerufen. Hier mussten die richtigen Maßnahmen ergriffen und die Reanimation bis zum Eintreffen des Notarztes durchgeführt werden. Auch war der richtige Notruf gefordert. Ein großes Augenmerk wurde auch auf den Eigenschutz gerichtet. Zum Abschluss waren noch Fragen aus der allgemeinen politischen Bildung sowie aus der Sicherheitspolitik zu beantworten. Auf einer Landkarte waren nach Koordinaten, Kompasszahl und Bezugspunktverfahren verschiedene Punkte festzustellen und Kartenzeichen zu Erkennen. Die Marschstrecke betrug insgesamt ca. 12 km. Unter Anteilnahme der Bevölkerung wurde die Siegerehrung im Stadtpark von Fürstenfeldbruck durchgeführt. Oberst Reindl, stellv. Kommandeur Landeskommando und Beauftragter für Reservistenangelegenheiten bedankte sich bei den zivilen unterstützenden Hilfsorganisationen wie THW, Johanniter, Wasserwacht und Feuerwehr. Den teilnehmenden Wettkämpfern bestätigte er einen sehr guten Leistungsstand. Besonders lobte er das tadellose und disziplinierte Verhalten der Reservisten in der Öffentlichkeit, wodurch sie für die Bundeswehr ein gutes Bild abgaben. Zusammen mit Major Thomas Johann Huber, Stabsoffizier für Reservisten beim Landeskommando und Oberstleutnant Christian Kirchdorfer, Vorsitzender der Bezirksgruppe Oberbayern ehrte er die Sieger. Die meisten Punkte erreichte die Mannschaft von der Reservistenkameradschaft Haar/Ottobrunn mit 205,8 Punkte. Den 2 Platz belegte die Mannschaft der Reservistenkameradschaft Anlautertal mit 168,8 Punkte knapp vor der Mannschaft der Reservistenkameradschaft Dachauer-Land II mit 168,4 Punkte. Neben einer Urkunde und Medaillen für die Wettkämpfer konnten die Anlautertaler noch einen Pokal in Empfang nehmen. Insgesamt kämpften 8 Mannschaften aus Oberbayern um die Pokale.
Foto: von links Alfred Gmelch, Christian Schlamp, Richard Schlamp, Günter Hafner, Ludwig Reitzer
RK Reichertshausen gewinnt 31. Schanzer-Pokal-Schießen (Dank an Franz Fischer für Bericht)
Hesselbergwettkampf 2009 Im Rahmen des25-jährigen Jubiläums der Reservistenkameradschaft
Obermögersheim führte die Kreisgruppe Mittelfranken Süd im Verband der
Reservisten der Deutschen Bundeswehr im Raum Obermögersheim -
Altentrüdigen - Wassertrüdingen den Reservistenwettkampf, Hesselbergmarsch
2009,'durch.Die Planung und Ausrichtung wurde der Reservistenkameradschaft
Obermögersheim übertragen. Die Leitung dieser Veranstaltung lag in den
Händen von Hauptfeldwebel d.R. Karl Wagner. Mannschaft I: Roland
Schraufstetter, Enkering, Günter Hafner, Hörgertshausen, Ludwig Reitzer,
Attenhofen, Christian Schlamp, Neuburg 60. Geburtstag des Ehrenvorsitzende Heinrich Sohmen der RK Kipfenberg-Denkendorf Mai 2009
Zum 60. Geburtstag gratulierte die Vorstandschaft der Reservistenkameradschaft Kipfenberg – Denkendorf ihrem Gründungs- und inzwischen Ehrenvorsitzenden Heinrich Sohmen. 1983 wurde die RK Kipfenberg gegründet, deren Vorsitzender er über 25 Jahre war. 1992 erfolgte die ortsübergreifende Erweiterung zur RK Kipfenberg – Denkendorf. 1993 wurde in Denkendorf das 10jährige Bestehen verbunden mit der Einführung und Segnung einer Fahne festlich begangen. Sohmen war auch 1990 bis 1996 Vorsitzender der Kreisgruppe Oberbayern – Nord mit über 2100 Mitgliedern in 28 Kameradschaften. In seine Amtszeit fiel auch 1992 die Fahnenweihe der Kreisgruppe in Wolnzach. Seine militärische Laufbahn begann der Oberstleutnant der Reserve 1971 als Wehrpflichtiger beim Luftwaffenausbildungsregiment 3 in Roth bei Nürnberg. Nach einem kurzen Umweg über das damalige leichte Kampfgeschwader 44 in Leipheim an der Donau kam Sohmen im gleichen Jahr noch nach Neuburg/Do. zur dortigen Unteroffizier-, Lehr- und Sicherungsstaffel beim Jagdgeschwader 74, dem er bis heute treu blieb. Nach dem Fahnenjunkerlehrgang 1972 in Fürstenfeldbruck wurde Sohmen als Fähnrich zunächst aus dem aktiven Dienst entlassen und zum Studium beurlaubt. 1973 schloss sich im Rahmen einer Wehrübung der Reserveoffizierlehrgang in Neubiberg an. Nach nahezu jährlichen weiteren Wehrübungen bei der UffzLehrSichStff vertrat er 1980 im Rahmen einer Urlaubsvertretung als Oberleutnant eigenverantwortlich den Staffelchef und wurde im gleichen Jahr noch zum Hauptmann d. R. befördert. 1982 wurde er nach Roth an das LAR 3 „ausgeliehen“ und vertrat dort den Chef der 7. Kompanie. Im nächsten Jahr war Sohmen bei der Verlegung der gleichen Einheit zum Gefechtsschießen nach Grafenwöhr wieder als Kompaniechef aktiv. 1985 erfolgte die nächste Wehrübung in Stab des II. Bataillons in Oberstimm wo Sohmen bei der letzten großen Flugplatzsicherungsübung mit 1000 Mann als stellv. Kampfkommandant fungierte. Inzwischen zum Major d. R. befördert, besuchte Sohmen 1988 einen vierwöchigen Lehrgang für Stabsoffiziere der Reserve an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Nach einer Wehrübung im Stab des JG 74 in Neuburg wurde Sohmen 1991 nach den entsprechenden Beförderungsdienstzeiten und Beurteilungen zum Oberstleutnant der Reserve befördert. Ein Auslandseinsatz erfolgte 1996 auf Sardinien. Zu einem ISAF – Auslandseinsatz für den er bei seiner letzten Wehrübung 2004 noch beim JG 74 unterschrieben hatte, kam es für den inzwischen neunfachen Großvater, der mit Erreichen der Altersgrenze mit seiner Ausplanung rechnet, nicht mehr. Wir wünschen dem Kameraden weiterhin alles Gute und Gesundheit.
Kreisausbildungsbiwak Münchsmünster 03.04.-05.04.2009 Das Landeskommando Bayern führte im Rahmen der beorderungsunabhängigen freiwilligen Reservistenarbeit, zur Förderung der militärischen Fähigkeiten und zur Vorbereitung auf die im Bereich des LKdo BAYERN geplanten Reservistenwettkämpfe 2009, für zugezogenen Reservisten des LKdo BY ein Ausbildungslager durch. Gleichzeitig wurde das Ausbildungslager für eine S-Boot Weiterbildung und einen Marsch der Marschgruppe Oberbayern genutzt.
Als Leitender der Dienstlichen Veranstaltung wurde Oberstleutnant d.R. Martin Strobel bestimmt, der den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung überwachte und unterstützte. Nach dem Eintreffen der Reservisten und Aktiven Soldaten am Freitag Abend ging es nach einer Sicherheitspolitischen Unterweisung auf den Nachtorientierungsmarsch. Dieser wurde durch ein Übersetzen mit S-Booten über die Donau unterstützt.
Am nächsten Tag erfolgte dann der Durchlauf durch die Stationen. Es begann mit einer Gefechtsausbildung durch den Bezirkskader Oberbayer, Ltr. Hauptmann Zangerl, nachfolgend mussten die Stationen SAN-Ausbildung, Bau einer Festbrücke - kurz, Behelfsübergang /THW, Waffenausbildung & AGSHP, Handgranatenzielwurf und ein Hindernislauf durchlaufen werden. Als letztes gab es noch eine Einweisung in die Funktion und den Aufbau der Panzerrichtmine.
Am Abend wurde dann auf dem Kameradschaftsabend durch den Kreisvorsitzenden OTL d.R. Werner Bauer dem Leitenden und dem Unterstützungspersonal Dank ausgesprochen. Er übergab einigen Kameraden Ehrungen durch die Kreisnadel, Buch und Sachgeschenke, bedankte sich besonders beim THW für die ausgezeichnete Unterstützung. Am Sonntag Früh erfolgte dann noch das Reinigen der Unterkünfte und das Abschlussantreten. Bei diesem lies es sich der Spiess, OStw d.R. Josef Schmid nicht nehmen, sich schon auf die Durchführung und Unterstützung für das Ausbildungslager in 2010 bereit zu erklären und auf eine genau so große Teilnehmerzahl (157) hoffen zu dürfen.
25.
Neuburger Wintermarsch 07.03.2009
Am Samstag dem 07.03.09 ging
es für 12 Mannschaften auf die 25. Neuburger Winterpatrouille. Der 21 Kilometer
lange Marsch durch die Stadt, Dörfer und dem Englischen Garten war gespickt mit
herausfordernden Aufgaben. Hier mussten die Teilnehmer
feindliche Flugzeuge und Fahrzeuge bekämpfen, am Schießsimulator AGSHP in der
Wilhelm-Frankl-Kaserne zeigen was sie konnten, eine Personenkontrolle
durchführen und Aufgaben mit Karte und Kompass lösen. Wenige Kilometer vor dem
Ziel überraschte das THW die Reservisten am Bachweiher mit einem Seilsteg. Die
Reservisten bewiesen beim Überqueren des Gewässers neben der Geschicklichkeit
noch Schnelligkeit, zählte doch für das Punktekonto jede Sekunde.
Wetterkapriolen mit Schneefall, Wind und kühlen Temperaturen waren von den Organisatoren aus der Reservistenkameradschaft Neuburg zwar nicht bestellt, „aber sie machen die Winterpatrouille zu dem, was sie wettermäßig sein soll“, sagte der Vorsitzende Oberfeldwebel d.R. Gerhard Hausmann. Durchgeführt, organisiert und geplant durch Stabsunteroffizier d.R. Florian Schlamp, Hauptfeldwebel d.R. Roland Angerer, Oberstleutnant a.D. Hermann Hauck als Gesamtleitenden und dem Feldwebel für Reservistenangelegenheiten aus Ingolstadt, Hauptfeldwebel Sascha Ortel, wurde die Dienstliche Veranstaltung ein voller Erfolg. Unterstützt werden die RK durch das JG 74 aus Neuburg, die FlaRak 23 aus Oberstimm und die Pionierschule Ingolstadt, THW, Feuerwehr und Wasserwacht. Gegen 18 Uhr wurden die besten der insgesamt 12 Mannschaften mit Pokalen und Urkunden geehrt. Sieger war die Mannschaft aus Gaimersheim, gefolgt von der RK Beilngries und RK 1.Inf. München Nord. Bei den Feierlichkeiten war unter anderem dann auch der Neuburger Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling anwesend. Die von der Entfernung am weitesten angereiste Mannschaft kam aus Bad Segeberg, die zur Reservistenkameradschaft Neuburg sehr freundschaftliche Beziehungen unterhält.
11. Jura-Wintermarsch in DEINING 14.02.2009
Dramatische Situation am bewachten Zugang zu einem Vorratslager: eine Not leidende Familie bettelt um Lebensmittel und einen Eimer Kohle für ihr krankes Kind. Die Lage spitzt sich zu, als der Großvater ohnmächtig zusammenbricht. Wie reagiert die Bewachungstruppe des Lagers? Dies ist nur eine der Extremsituationen, zu der es im Ernstfall kommen kann. Alle Wettkämpfer des 11. Jura-Wintermarsches der Reservistenkameradschaft Deining wurden mit dieser und verschiedenen anderen Situationen konfrontiert. 17 Mannschaften aus ganz Süddeutschland und der Schweiz gaben an den neun Stationen ihr Bestes. Darunter 2 Mannschaften von der Reservistenkameradschaft Anlautertal. Dazwischen ein Fußmarsch, der in zwei Rundkursen mit insgesamt 15 Kilometern von Deining aus zu bewältigen war. Bei herrlichstem Winterwetter marschierten die jeweils vier Wettkämpfer einer Mannschaft samt Gepäck von Station zu Station ohne zu wissen, was auf sie zukommt. Pro Station bleiben nur 20 Minuten Zeit. „Seltsamer Geruch mit Gasaustritt
an den Siloanlagen“, lautet der Auftrag an der ABC-Station in Siegenhofen. Für die Kontrolle der Silos legen die Männer die ABC-Schutzmasken an, die das Atmen erschweren und ziehen den Poncho darüber, um den Körper gegen giftige Dämpfe abzudichten. Auf dem weiteren Weg war ein Geländeeinschnitt auf dem doppelten Seilsteg zu überwunden. Erschwerend war, dass auch hier die Wettkämpfer die ABC-Schutzmaske anlegen mussten Ein weiteres Szenario im Wald bei der Rossamühle: „Zwei Milizen stürmen aus dem Wald und bedrohen einen Waldarbeiter“ – wie geht die Truppe vor, um den Zivilisten zu befreien und gleichzeitig nicht zu gefährden? „Wichtig ist immer die richtige Koordination“, sagt der Vorsitzende der Deininger Reservisten, Jakob Blomenhofer, „nur die Leistung der Mannschaft zählt, es gibt keine Einzelbewertung Ein Mannschaftsleistung war auch beim Überwinden der Hinternisbahn gefordert. Auch hier haben die Veranstalter ein Handicap eingebaut. Hier war der Gefechtshelm aufzusetzen und der Rucksack mit 7,5kg Gepäck musste die ganze Strecke mitgeführt werden. Mit einem nächtlichen Fackelzug, angeführt von der Blaskapelle Deining, ging es zur Siegerehrung auf den Rathausplatz. Auf den ersten Platz kam die RAG Wettkampf Oberpfalz West mit 944 Punkte, gefolgt von der 1.Infanterie RK München I mit 936 Punkte. Die Mannschaft RK Anlautertal I mit Roland Schraufstetter, Enkering, Sebastian König, Greding, Ludwig Reitzer, Attenhofen, und Günter Hafner, Hörgertshausen folgte mit nur einem Punkt Rückstand auf den 3. Platz und konnte einen Pokal mit nach Hause nehmen. Die Mannschaft RK Anlautertal II mit Christian Schlamp, Neuburg, Martin Forster, Heimbach, Anton Schmidt, Neuzell und Kay Neureiter, Landshut erreichten mit 770 Punkte den 13. Platz. Die drei erstplatzierten Mannschaften erhielten aus den Händen von Bürgermeister Alois Scherer einen Pokal. Er betonte „Dabei sein ist alles. Jeder, der dabei war, hat gewonnen“.
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