Berichte und Veranstaltungen 2010

der Kreisgruppe Oberbayern Nord


 

Kreisausbildunglager Münchsmünster

26.-28.03.2010

 

Das Kreisausbildungslager 2010 stand unter dem Zeichen von ZMZ - Zivil-Militärische-Zuammenarbeit. Durch die Teilnahme großer THW Kräfte, unterstützt von örtlicher Feuerwehr und Wasserwacht wurde der Bau von Übersetzfähren und Schützenschnellsteg mit den Teilnehmern geübt.

 

Hier zweigte sich die hervorragende Zusammenarbeit aller Kräfte und die Teilnehmerzahl von über 200 Mann (und Frau) lies die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg werden. Der dank gilt auch den FwRes, der PiSchule und dem ZSanDst Neuburg

 

 

 


 

26. Neuburger Wintermarsch

06.03.2010

 

„Vor jedem, der bei diesen Wetterverhältnissen den 26.Neuburger Wintermarsch durchstand, ziehe ich meinen Hut“, so Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling bei der Siegerehrung in der warmen Stube im Domizil der Reservistenkameradschaft Neuburg. Schneegestöber, Wind und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt hatten die Neuburger Organisatoren um Oberstleutnant der Reserve Hermann Hauck nicht bestellt. Aber trotzdem meisterten die Wettkämpfer die ca. 18km lange Wettkampfstrecke im Raum Neuburg, Obertshausen, Sehensand, Feldkirchen mit Bravour. „Denn bei einem Wintermarsch ist mit solchen Wetterverhältnissen zu rechnen“, so der Tenor der Teilnehmer.
Marschieren nach Karte und Kompass, Waffendrill, Seilsteg und Handgranatenzielwurf waren unter anderem herausfordernde Aufgaben. Unter Beobachtung von Oberstleutnant Spied, Stabsoffizier für Reservisten vom Landeskommando Bayern und Oberstleutnant d.R. Werner Bauer, Kreisvorsitzender der Kreisgruppe Obb/Nord bewältigten die Teilnehmer mit Ehrgeiz diese Herausforderung.

Der Marsch ist dabei eigentlich nur das "Beiwerk". Um Punkte und Wertungen und am Ende Platzierungen, Medaillen und Pokale geht’s an den neun Stationen auf dem Weg.

Da wird nach militärischem Wissen und soldatischem Können gefragt wie bei einer Mörserstellung, wo Transport und Aufbau erprobt werden, oder dann bei den Reservisten der Ingolstädter Fallschirmspringer, wo sich Zielsicherheit wie taktisches Hantieren beim Umgang mit Handgranaten, selbstredend nur Attrappen, erweisen müssen.

Bei anderen Stationen stehen Selbst- und Kameradenhilfe auf dem Prüfstand oder das Erkennen Internationaler Schutzzeichen. Ganz spektakulär schon beim Zusehen und erst recht bei diesem Wetter: Station 3. Über eine kleine, aber ordentliche Schlucht unweit der Alten Burg hat das Technische Hilfswerk im Vorfeld einen so genannten Seilsteg gespannt, sprich ein Seil unten zum Gehen oder Gleiten und ein zweites, um sich festzuhalten und als zusätzliche Sicherung. Passieren in dem Sinn kann eigentlich nichts, eine ganz schön wackelige und allemal schwindeleinflößende Angelegenheit bleibt’s allemal.

Im engen Miteinander mit THW und Freiwilliger Feuerwehr auch an anderer Stelle, drückt sich nicht nur die gute Kameradschaft vor Ort aus, sondern ein Stück weit auch das neue Selbstverständnis der Reservisten. Gemeinsam mit den beiden Hilfsorganisationen sind die Altgedienten heute in einem Verbund für Katastrophenfälle eingebunden. Im Landeskommando Bayern wurde dafür in den vergangenen Jahren die entsprechende Struktur geschaffen. Galten Aufmerksamkeit und Interesse früher ganz der eigenen Ertüchtigung, zu zeigen auch, das Erlernte nicht verlernt zu haben, nehmen die Reservisten jetzt eine ganz offizielle Funktion ein. Die Zusammenarbeit mit FFW und THW ist denn auch ganz gezielter Sinn des Neuburger Wintermarsches, wie Oberstleutnant Hermann Hauck erläutert. Der ehemalige JG 74-Pilot, als Pensionär jetzt auch in der Gemeindepolitik in Bergheim recht aktiv, hat bei dieser Reserveübung die offizielle Dienstaufsicht im Auftrag von Landeskommandeur Oberst Johann Stadler.

Nicht allein dem Diensthabenden Offizier stellt die Bundeswehr geländetaugliches Fahrzeug samt Chauffeur, auch so gibt’s jede Form von Unterstützung, die benötigt wird, vom Fünftonner über Zelte und Funkgeräte etwa bis hin zur ja auch nicht unwichtigen Verpflegung durch das JG 74.
 

Ergebnis:

1. RK Eichstätt I

2. RK Anlautertal

 3. KSV Weichering

 4. RK Eichstätt II

 5. RK Oberpfalz West

 6. RK Anlautertal II

 7. RK Bad Segeberg

 8. RK Ingolstadt

 9. RK Mörnsheim.


"Das klappt wunderbar", zeigen sich Hauck wie Florian Schlamp gleichermaßen höchst zufrieden. Dem ehemaligen Stabunteroffizier oblag die komplette Planung und organisatorische Durchführung des diesjährigen Wintermarsches. Vielseitigkeit war dabei oberstes Ziel. So war etwa die Treffsicherheit nicht allein mit der Luftpistole, sondern ebenso auf der Anlage der Königlich Privilegierten mit Pfeil und Bogen gefragt. @GmelchA/DK

 


 

12.Jura-Wintermarsch in DEINING 2010

„Temperaturen unter Null Grad und meterhohe Schneeverwehungen. Jeder Wettkämpfer, der unter diesen extremen Wettkampfbedingungen am 12.Jura-Wintermarsch teilgenommen hat, ist ein Gewinner“ so Jakob Blomenhofer, Vorsitzender  der Reservistenkameradschaft DEINING und Leitender der Veranstaltung bei der Siegerehrung auf dem Dorfplatz in Unterbuchfeld. Kreisvorsitzender Georg Götz bedankte sich bei der ResK DEINING für die Organisation von diesem Wettkampf, der in Zusammenarbeit mit dem Landeskommando Bayern und der Kreisgruppe Oberpfalz West durchgeführt wurde. Er betonte, dass diese Veranstaltung mittlerweile ein fester Bestandteil der Reservistenarbeit im Kreis ist.

14.Mannschaften überzeugten an den Stationen im Raum Deining-Unterbuchfeld-Siegenhofen mit beeindruckenden Leistungen.

Schon beim Start waren die Wettkämpfer gefordert und mussten nach Vorgabe von Koordinaten und Marschkompasszahlen den Patroullienweg in die Karte einzeichnen.

Auf dem weiteren Weg war eine Gefechtseinlage und ein Chekpoint  aufgebaut. Hier waren Personen nach UN-Vorgabe zu behandeln und zu kontrollieren. Auch musste ein Gespräch mit einen „Stammesfürsten im Einsatzland“ geführt werden. Beim anschließenden Biathlonschießen ging es nicht allein um die Schnelligkeit. Auch die Treffer, der Munitionsverbrauch und der Zustand der Waffe wurden bewertet. Weiter war ein „verwundeter Kamerad“ in schnellstmöglicher Zeit über einen Seilsteg zu erreichen und zu versorgen. Kräfteraubend war nach 15 Kilometer Marsch im schwierigem Gelände  noch ein Eilmarsch nach Marschkompasszahl durch den tiefen Schnee. Am Ziel angekommen, wartete noch ein Waffendrill auf die erschöpften Wettkämpfer. Hier waren Handwaffen der Bundeswehr schnellstmöglich zusammenzusetzen und in den vorgegeben Ladezustand zu bringen. Zum Schluß wurde noch das Wissen über Sicherheitspolitik mit einen Fragebogen geprüft.

Sieger dieses Wettkampfes wurde die Mannschaft RAG Wettkampf Oberpfalz West mit 1067 Punkte. Die Mannschaft der ResK Anlautertal I mit Reinhard Meindl, Greding, Ludwig Reitzer, Attenhofen und Christian Schlamp aus Neuburg  erreichte mit 1025 Punkte den 2.Platz vor der Mannschaft ResK Berg/Reichertshofen, die 927 Punkte erreichte.

Die Mannschaft ResK Anlautertal II mit Roland Schraufstetter, Enkering, Sebastian König, Greding, Martin Forster, Heimbach und Günter Hafner, Margaretenried erreichte mit 891 Punkte den 7.Platz.

Alle Mannschaften erhielten bei der Siegerehrung Urkunden. Die drei erstplatzierten Mannschaften wurden zusätzlich mit Pokale bedacht.